Was dieser Katalog beantwortet

Transpareo ist so gebaut, dass ein Pass jeden einzelnen Anbieter überdauert, auch uns. Fünf Dinge zeichnen die Plattform aus. Lieferanten behalten ihre Bezugsquellen: Ein Lieferant gibt eine engere Anfrage an seine eigenen Lieferanten weiter, und wen er gefragt hat und was sie geantwortet haben, bleibt ausserhalb der Sicht der Marke. Jede Version ist signiert, mit der vorherigen verkettet und in einem signierten Manifest verzeichnet, sodass jeder sehen kann, was sich wann geändert hat, und es ohne uns prüfen kann. Pässe überdauern uns: Sie laufen unter der eigenen Domain der Marke, sind jederzeit vollständig exportierbar, erscheinen in einem Open-Source-Viewer und liegen bei einem zahlenden Arbeitsbereich zehn Jahre in einem unveränderbaren Archiv. Der KI-Assistent arbeitet mit dem eigenen Konto des Kunden, bei einem Anbieter seiner Wahl, darunter europäische Anbieter. Und all das funktioniert in 40 Sprachen, vom Pass bis zur Anwendung. Jede Antwort steht für sich; Sie können sie unverändert in Ihre eigene Informationsanfrage oder Ausschreibung übernehmen.

Die gesetzlichen Kriterien für die Wahl eines Anbieters stehen in unserer DPP-Anbieter-Checkliste.

Jede Antwort beginnt mit dem Stand der Funktion:

Stand Bedeutung
Inklusive Heute im Produkt verfügbar und in jedem Tarif enthalten.
In Entwicklung In Arbeit; Veröffentlichung in Kürze.
Roadmap Geplant; noch nicht in Entwicklung oder abhängig von externen Vorgaben.
Auf Anfrage Nicht im Standard; wird bei Bedarf eines Kunden ins Produkt gebaut oder vereinbart.
Über Partner Leistung eines Partners oder frei wählbaren Drittanbieters.
Nicht angeboten Bewusst nicht Teil des Angebots.

Rechtlicher Hinweis. Die Transpareo-Plattform wird laufend weiterentwickelt; ihr Leistungs- und Funktionsumfang verändert sich entsprechend. Die Angaben in diesem Katalog geben den Stand zum angegebenen Datum wieder und dienen ausschliesslich der allgemeinen Information. Sie stellen weder zugesicherte Eigenschaften noch eine Garantie für Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder einen bestimmten Leistungs- und Funktionsumfang dar. Funktionen können jederzeit geändert, erweitert oder eingestellt werden. Angaben zu Funktionen mit dem Status «In Entwicklung», «Roadmap» oder «Auf Anfrage» sind unverbindliche Absichtserklärungen ohne Zusage zu Umfang oder Zeitpunkt. Verbindlich ist allein der Leistungsumfang, der im jeweiligen Vertrag mit der Transpareo AG schriftlich vereinbart ist.

Stand: 29.10.2026, gegen das Produkt geprüft

Dies sind die öffentlichen Antworten, 83 der 94 unseres Katalogs. Die übrigen 11 zu Architektur, Betrieb, Leistungskennzahlen, Sicherheit und unseren Plänen für die kommenden Jahre sowie den ganzen Katalog als Tabelle und PDF erhalten Sie, sobald Sie unsere Vertraulichkeitserklärung angenommen haben. Vollständigen Katalog anfordern.

Das Wichtigste in Kürze

Das Wesentliche auf einen Blick. Die Bereiche weiter unten gehen auf jeden Punkt im Detail ein.

  • Eine Datenbank je Arbeitsbereich Produkt- und Passdaten liegen in einer eigenen Datenbank; Suchindex und Speicherpfad sind ebenfalls getrennt.
  • Schlüssel je Arbeitsbereich Jeder Arbeitsbereich hat einen eigenen Verschlüsselungs- und einen eigenen Signaturschlüssel.
  • Verschlüsselt gespeichert Sensible Felder mit AES-256-GCM, Backups verschlüsselt, bevor sie den Server verlassen.
  • Zugriff unseres Teams protokolliert Mitarbeitende gelangen nur über eine Anmeldung im Auftrag des Kunden in einen Arbeitsbereich, und dessen Sicherheitslog zeigt sie.
  • Hosting in Deutschland Produktion in Falkenstein, Datenbanken und Rohdaten nur in der EU; Pässe werden für eine schnelle Auslieferung weltweit zwischengespeichert.
  • Backups in einem zweiten EU-Land Verschlüsselte Kopien in einem zweiten Rechenzentrum, in Finnland.
  • Zertifiziertes Rechenzentrum Das Rechenzentrum ist nach ISO 27001 zertifiziert; eigene Hardware betreibt Transpareo nicht.
  • Verfügbarkeitsziele 99.9 % im Monat für die Anwendung, 99.95 % für die Pässe; ein verbindlicher Service-Level auf Anfrage.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag Auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln, ergänzt um das Schweizer Datenschutzgesetz.
  • Pass ohne Cookies Kein Tracking und kein Consent-Banner; die Scan-Statistik hält Besucheradressen nur als mit einem Schlüssel gebildeten Hash.
  • Keine Nutzung für eigene Zwecke Wir verarbeiten Daten nur auf Weisung des Kunden und trainieren keine KI-Modelle.
  • Unterauftragsverarbeiter offengelegt Im Vertrag aufgeführt; jede Änderung 30 Tage im Voraus angekündigt, mit Widerspruchsrecht.
  • Passkey als zweiter Faktor Oder ein Einmalcode; der Arbeitsbereich kann den zweiten Faktor vorschreiben.
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle Zugriffsgruppen vergeben Rechte je Bereich und Aktion, bei Bedarf auf einzelne Datensätze beschränkt.
  • API und KI-Agenten mit erteilten Rechten OAuth 2.0 mit eigenem Bereich und Ratenlimit je Zugang; ein KI-Agent handelt nur mit den Rechten, die er erhalten hat.
  • Vier Offenlegungsstufen Öffentlich, auf Anfrage, berechtigtes Interesse oder Behörden, je Datenpunkt festgelegt; interne Daten bleiben ausserhalb des Passes.
  • GS1 Digital Link Der Resolver ist nach ISO/IEC 18975 gebaut und beantwortet GS1-Links und RFID-Adressen direkt.
  • Acht europäische DPP-Normen EN 18216, EN 18219 bis EN 18223, EN 18239 und EN 18246, jede in unserer Anbieter-Checkliste zugeordnet.
  • W3C Verifiable Credentials Jede Version ein Credential in JSON-LD, ihre Lebenszyklus-Ereignisse in EPCIS.
  • Dokumentierte, versionierte API OpenAPI-Beschreibung und MCP-Werkzeugkatalog; eine inkompatible Änderung kommt als neue Version.
  • Jede Version signiert und verkettet Jede trägt den Hash der vorigen und steht in einem signierten Manifest.
  • In jedem Browser prüfbar Der Open-Source-Viewer prüft jede Version direkt im Browser, mit den Schlüsseln auf der Domain der Marke.
  • Zehn Jahre unveränderbar archiviert Jede veröffentlichte Version eines zahlenden Arbeitsbereichs, so versiegelt, dass niemand sie ändern oder löschen kann, auch wir nicht.
  • Audit-Log Jede Änderung einer Person, Feld für Feld, fünf Jahre lang; jeder Lesezugriff einer Behörde protokolliert.

Geltungsbereich: Regelwerke, Produktgruppen und Pass-Ebene

Welche Regelwerke und Produktgruppen die Plattform heute abdeckt und auf welcher Ebene sie Pässe ausstellt.

Welche Anforderungen der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) setzt Transpareo um?Inklusive

Die ESPR-Grundanforderungen und das Konformitätsprofil für Textilien, durchgesetzt vor jeder Veröffentlichung, solange der Arbeitsbereich die Prüfung nicht abschaltet.

Vor der Veröffentlichung geprüft werden die Identifikatoren von Pass und Wirtschaftsakteur sowie, aus der Textilvorlage, das Etikett der Faserzusammensetzung und die technische Dokumentation; Materialzusammensetzung und Pass-Ebene werden als Empfehlung geprüft. Pflegehinweise und weitere Begleitdokumente stehen als Vorlagenfelder mit vorgegebener Offenlegungsstufe bereit.

Solange ein delegierter Rechtsakt im Entwurf ist, sind die Datenpunkte, die er festlegt, in Transpareo eine Frage der Konfiguration. Was der endgültige Rechtsakt ergänzt, kommt als Aktualisierung des Konformitätsprofils, ohne Umbau der Plattform.

Unterstützt Transpareo den EU-Batteriepass?Inklusive

Ja. Das Batteriedatenmodell nach DIN DKE SPEC 99100 ist vollständig hinterlegt und wird vor der Veröffentlichung validiert.

Transpareo liefert das in DIN DKE SPEC 99100 (Anhang A, Tabelle A.1) definierte Datenmodell mit, das die von der EU-Batterieverordnung und den kategoriespezifischen Leitlinien der Kommission verlangten Datenpunkte abdeckt: unter anderem Batteriekategorie, Chemie, CO2-Fussabdruck, Rezyklatanteil je Metall, Alterungszustand (State of Health) und Lebensdauerwerte.

Batteriepässe werden gegen ein eigenes Konformitätsprofil validiert. Datenpunkte, die die Verordnung Lesenden mit berechtigtem Interesse vorbehält, werden getrennt vom öffentlichen Datensatz geführt. Ein Batterie-Arbeitsbereich arbeitet automatisch mit einem Pass je Batterie. Die Pflicht gilt ab dem 18. Februar 2027.

Welche Produktgruppen kann Transpareo abbilden?Inklusive

Elf Produktgruppen haben heute ein Konformitätsprofil, und jede weitere Produktgruppe wird über eigene Eigenschaftstypen abgebildet.

Konformitätsprofile stehen zur Verfügung für Textilien, Batterien, Elektronik, Reifen, Verpackungen, Möbel, Aluminium, Eisen und Stahl, Chemikalien, Bauprodukte und Lebensmittelkontaktmaterialien. Ein Arbeitsbereich wählt seine Kategorie, und die Plattform validiert jeden Pass gegen dieses Profil.

Jede andere Art von Produkt wird abgebildet, indem eigene Eigenschaftstypen für Produkte und Komponenten definiert werden, jeweils als Pflicht- oder optionales Feld. Eine Produktgruppe, die die Regulierung noch nicht erfasst hat, ist damit eine Frage der Konfiguration.

Kann Transpareo Pässe für mehrere Regionen mit unterschiedlichen Datenanforderungen verwalten?Inklusive

Transpareo stellt Pässe für die EU aus. Empfohlen ist ein Arbeitsbereich je Branche, weil jede Branchenvorlage ihre eigenen Pflichtdatenpunkte festlegt.

Innerhalb eines Arbeitsbereichs werden weitere Datenpunkte als Eigenschaftstypen ergänzt, jeder mit eigener Offenlegungsstufe, und jeder Pass wird gegen das Konformitätsprofil der Kategorie des Arbeitsbereichs validiert. GS1-Identifikation, W3C Verifiable Credentials und JSON-LD-Vokabulare sind weltweit lesbar.

Welche Vorlagen gibt es, und wie werden sie angepasst?Inklusive

Jede Vorlage hat zwei Ebenen: eine regulierte, die die Regulierung festlegt, und die eigene des Kunden, die er frei erweitert.

Die regulierte Ebene: Für jede regulatorische Kategorie führt die Plattform Datenpunkte und Begleitdokumente nach der jeweiligen Regulierung als Vorlage, die ein Arbeitsbereich in einem Schritt übernimmt. Der Textilsatz folgt der Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 und den ESPR-Grundanforderungen; der delegierte Rechtsakt für Textilien ist noch im Entwurf. Der Batteriesatz folgt der DIN DKE SPEC 99100 mit den kategoriespezifischen Pflichtregeln der Kommission. Typ, Pflichtstatus und Begriff im Vokabular sind festgelegt, Name und Offenlegungsstufe kann der Arbeitsbereich anpassen; der feste Begriff macht die Pässe verschiedener Marken mit denselben Werkzeugen lesbar.

Die eigene Ebene: Der Arbeitsbereich definiert neben dem regulierten Rahmen beliebig viele eigene Eigenschaftstypen jeglicher Art, etwa für Schuhe oder Accessoires. Ein neuer Eigenschaftstyp ist ab dem Speichern verfügbar.

Marken, Kategorien, Eigenschaftstypen, Sprachen, Gruppen, Branding und Domain sind Konfiguration. Alle Kunden nutzen dasselbe Produkt: Was ein Kunde braucht, kommt für alle in die Plattform, gesteuert über die Konfiguration, sodass ein Upgrade jede Anpassung bestehen lässt.

Auf welchen Ebenen werden Pässe ausgestellt?Inklusive

Je Modell, je Charge oder je Stück.

Die GTIN identifiziert das Modell, auch Style oder SKU genannt. Ein Chargenpass hängt die Losnummer an die Adresse an; ein Einzelstückpass trägt die Seriennummer an Stelle der Losnummer. Das Ergebnis ist eine Webadresse je Pass, die jeder GS1-konforme Scanner auflöst.

Die Ebene legt der Arbeitsbereich fest, und für Textilien und Batterien gibt die regulatorische Kategorie sie vor: ein Pass je Produktionscharge für Textilien, einer je Batterie für Batterien. Ein veröffentlichter Pass behält die Ebene, auf der er veröffentlicht wurde.

Lebensdauer und Ausstieg: wenn Sie gehen oder wir scheitern

Wie lange Pässe verfügbar bleiben, was Sie mitnehmen, wenn Sie gehen, was ohne uns weiterläuft und wie Pässe an ein anderes Unternehmen übergehen.

Wie vermeidet Transpareo eine Bindung an den Anbieter?Inklusive

Domain, Identität als Aussteller, Daten und der Pass-Viewer bleiben beim Kunden; mit eigener Domain funktioniert jeder gedruckte Code auch nach einem Anbieterwechsel.

Pässe lösen unter der eigenen Domain der Marke auf, zum Beispiel dpp.marke.com. Die Marke kontrolliert den DNS-Eintrag und kann ihn jederzeit auf einen anderen Anbieter richten, und ihre Identität als Aussteller ist ein DID:web auf dieser Domain, sodass die Verifizierung mitzieht.

Der gesamte Katalog und alle veröffentlichten Pässe samt Versionen sind jederzeit exportierbar, ohne Rückfrage bei uns. Der Pass-Viewer, die Transpareo Time Machine, ist Open Source; auch die Darstellung kann also mitgenommen oder selbst betrieben werden.

Die Definitionen der Eigenschaftstypen hängen von unserem Datenmodell ab und lassen sich nicht als Definitionen zu einem anderen Anbieter übertragen; übertragen wird jeder Wert, den sie enthalten.

Wie lange werden Pässe aufbewahrt, und wo?Inklusive

Während der Vertragsdauer und zehn Jahre über deren Ende hinaus; auf Wunsch länger.

Das umfasst die zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen für jedes Stück, das während der Kundenbeziehung verkauft wird. Die Pässe werden in der EU gespeichert.

Jede veröffentlichte Version eines zahlenden Arbeitsbereichs wird zudem zehn Jahre in einem unveränderbaren Archiv versiegelt: Eine geschriebene Version kann während dieser Frist von niemandem verändert oder gelöscht werden, auch nicht von uns. Ausgenommen sind Batteriepässe, weil die Batterieverordnung keine zehn Jahre verlangt: Ihre Kopie lässt sich entfernen, sobald die Batterie recycelt ist. Nach Vertragsende bleiben die Pässe zehn Jahre unter ihren Adressen erreichbar oder werden an die neue Adresse der Marke weitergeleitet, und die quelloffene Transpareo Time Machine zeigt und verifiziert sie weiterhin.

Eine technische Obergrenze gibt es nicht, und auf Wunsch verlängern wir die Frist. Das Archiv ist jederzeit exportierbar.

Wer hält die Sicherungskopie der Pässe, die Artikel 10 Absatz 4 ESPR verlangt?Roadmap

Noch nicht. Die Marke benennt einen Anbieter für die Sicherungskopie nach eigener Wahl; jede Version über die europäische Schnittstelle für Passdaten (EN 18222) dorthin zu kopieren, ist auf der Roadmap, noch ohne Datum.

Die eigenen Backups von Transpareo, in Deutschland mit einer Kopie in Finnland, schützen die Plattform gegen unseren eigenen Ausfall und gelten nicht als die Sicherungskopie, die die Verordnung verlangt.

Zu welchen Bedingungen ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich?Inklusive

Kündigung auf das Ende des monatlichen Abrechnungszeitraums, ohne Mindestlaufzeit und ohne Gebühr für den Ausstieg.

Bis zum Vertragsende exportiert der Kunde alle seine Daten selbst: den Katalog als CSV, XLSX, JSON-LD oder SQL, Medien als Dateien und jede Passversion als signiertes JSON-LD, das ausserhalb unserer Software verifizierbar ist. Mit eigener Domain richtet die Marke ihren DNS-Eintrag auf den neuen Anbieter, und jeder gedruckte Code löst dort auf. Nach Vertragsende bleiben die Pässe zehn Jahre unter ihren Adressen erreichbar oder werden an die neue Adresse der Marke weitergeleitet, sodass dazwischen keine Lücke entsteht.

Die Bedingungen stehen in Ziffer 10 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Was geschieht mit den Daten, wenn der Vertrag endet?Inklusive

Die Pässe bleiben erreichbar, und die Arbeitsdaten werden gelöscht, sobald der Kunde es verlangt.

Vor dem Ende exportiert der Kunde alles: den Katalog als CSV, XLSX, JSON-LD oder SQL, Medien als Dateien und alle Pässe mit jeder Version als signiertes JSON-LD, das ausserhalb unserer Software verifizierbar ist.

Nach dem Ende eines bezahlten Vertrags bleibt der Arbeitsbereich gesperrt, bis der Kunde seine Löschung verlangt. Wir löschen dann seine Datenbank nach sieben Tagen, in denen sich der Antrag zurückziehen lässt, vernichten seinen Schlüssel und bestätigen die Löschung schriftlich; Backups laufen innert 120 Tagen ab. Die Pässe selbst bleiben zehn Jahre aus dem Archiv erreichbar, unter ihren Adressen oder unter der neuen Adresse der Marke, und das Protokoll der Behördenzugriffe überdauert den Arbeitsbereich.

Was geschieht mit den Pässen, wenn Transpareo den Betrieb einstellt?Inklusive

Mit der eigenen Domain der Marke und einem Export lösen sie weiter auf und bleiben verifizierbar, wo immer die Marke sie hostet.

Jede Version ist signiert, und die Transpareo Time Machine, der Open-Source-Viewer, der die Pässe anzeigt, prüft jede Version im Browser gegen die veröffentlichten Bytes und die Schlüssel auf der Domain der Marke. Eine Kopie, die ein anderer Host ausliefert, verifiziert daher genauso.

51 % des Aktienkapitals von Transpareo hält die gemeinnützige Transpareo Foundation in Zug, unter der Aufsicht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht. Zweck der Stiftung ist, die Finanzierung von Transpareo zu garantieren, damit Transpareo in Betrieb bleibt.

Kann die Verantwortung für die Pässe eines Produkts an ein anderes Unternehmen übergehen, etwa wenn eine Marke eine Produktlinie verkauft oder ein Wiederaufbereiter übernimmt?Auf Anfrage

Wir verschieben die Pässe auf Wunsch in den Arbeitsbereich des neuen Unternehmens, und die vor dem Wechsel veröffentlichten Versionen behalten die Signatur des ersten Ausstellers.

Identifikation, Datenträger und Auflösung

Wie Produkte, Chargen, Einzelstücke, Wirtschaftsakteure und Betriebsstätten identifiziert werden, welche Datenträger zu ihnen führen und was jede Adresse öffnet.

Basieren die Identifikatoren auf GS1 und EN 18219?Inklusive

Ja. Die Produktidentifikatoren folgen GS1, und Wirtschaftsakteur und Betriebsstätten werden gegen die Schemata der EN 18219:2026 validiert.

Die GTIN identifiziert das Modell, die Losnummer (AI 10) die Charge, die Seriennummer (AI 21) das Einzelstück. Eine GTIN wird bei der Eingabe anhand ihrer Prüfziffer kontrolliert, und ein Produkt mit falscher GTIN-Prüfziffer lässt sich weder speichern noch veröffentlichen. Die GLN von Wirtschaftsakteur und Betriebsstätten wird ebenfalls anhand ihrer Prüfziffer validiert.

Die Arbeit kann beginnen, bevor GS1-Nummern vorliegen: Ein Produkt wird über eine Herstellerteilenummer (MPN, entspricht meist der SKU) identifiziert, und die GTIN wird später ergänzt, ohne Bestehendes zu stören.

Wie werden Modell, Variante, Charge und Einzelstück auseinandergehalten?Inklusive

Jede Ebene ist ein eigener Datensatz mit eigenem Identifikator und hält, was zu ihr gehört.

Das Modell hält, was für den Artikel gilt: Zusammensetzung, Pflege, Ursprung, Dokumente. Varianten erben davon; ein abweichender Wert wird an der Variante gesetzt und als abweichend gekennzeichnet. Eine Charge hält ihre Nummer und ihr Herstellungsdatum und friert den Datensatz im gefertigten Zustand ein. Ein Einzelstück erbt den eingefrorenen Datensatz seiner Charge; sein Eigenes ist seine Geschichte aus Reparaturen, Aufarbeitungen, Eigentumsübergängen und Vorfällen.

Von einem Modell gelangt man zu den darunter produzierten Chargen und von einer Charge zu ihren Stücken; ein Stück löst auf seine Charge und sein Modell auf. Verpackungshierarchien, also was in was verpackt wurde, werden heute nicht erfasst.

Wie werden Wirtschaftsakteure und Betriebsstätten identifiziert?Inklusive

Nach den Schemata, die EN 18219 zulässt: der Wirtschaftsakteur mit LEI oder GLN, die Betriebsstätte mit LEI, GLN oder DID.

Die LEI oder GLN Ihres Unternehmens wird in den Einstellungen des Arbeitsbereichs hinterlegt, die des Herstellers in seinem Datensatz. Beide werden gegen diese Schemata geprüft und an der Stelle in den Pass geschrieben, die der Standard vorsieht. Weitere Herstelleridentifikatoren werden ohne Entwicklungsaufwand als Eigenschaftstypen ergänzt.

Welche Datenträger unterstützt Transpareo?Inklusive

Jeden Datenträger, der eine Webadresse aufnehmen kann; den QR-Code erzeugt die Plattform selbst.

Jeder Pass eines Produkts mit GTIN wird als GS1 Digital Link ausgestellt und mit druckfertiger QR-Vorlage geliefert, als skalierbares SVG, als PDF und als PNG in jeder Grösse bis 2’000 Pixel, mit der Fehlerkorrekturstufe M. Illustrator und InDesign öffnen diese Dateien direkt; ein eigenes Adobe-Plug-in gibt es nicht.

Data Matrix eignet sich für eine kleine Druckfläche, NFC-Tags tragen einen NDEF-URI-Datensatz, und UHF-RFID-Inlays werden auf Distanz gelesen; ein aus derselben GTIN und Seriennummer gebildeter EPC löst auf denselben Pass auf. Beliebig viele Datenträger können dieselbe Adresse codieren und führen zum selben Pass.

Lassen sich Codes drucken, bevor der Pass existiert?Inklusive

Ja. Die Adresse ist deterministisch, sodass ein Code in den Druck gehen kann, bevor der Produktdatensatz angelegt ist.

Sobald die Domain konfiguriert ist, ergibt sich die Adresse eines Passes aus dem GS1 Digital Link: Domain, GTIN und je nach Ebene Chargen- oder Seriennummer. Der Code löst auf, sobald der Pass veröffentlicht ist. Die Plattform rendert ihn ab dem ersten Entwurf, als Vektor-SVG, als druckfertiges PDF und als PNG in den benötigten Pixelgrössen, als Datei oder über die API.

Vorab erzeugte Seriennummern eines Lieferanten werden in grossen Mengen per Datei oder über die API importiert: in einem Arbeitsbereich mit einem Pass je Stück als Seriennummern der Pässe, sonst als Seriennummern einer Charge, deren Pass sie öffnen.

Wie arbeitet Transpareo mit einem vom Kunden gewählten Etiketten- oder Datenträgerlieferanten zusammen?Inklusive

In beide Richtungen, ohne Installation beim Lieferanten und ohne Integration mit seinen Systemen.

Druckt der Lieferant Codes, die Transpareo ausgibt, werden die Pässe aus den Auftragsdaten erstellt, jeder erhält seine Adresse, und der Lieferant erhält den Satz als Datei oder über die API zusammen mit druckfertigen Vorlagen. Bringt der Lieferant eigene Codes mit, werden seine Seriennummern importiert und an die Pässe gebunden, in grossen Mengen vor der Produktion oder Stück für Stück über die API.

Die Geschäftsbeziehung zum Lieferanten bleibt beim Kunden, und die Plattform hält die Zuordnung zwischen Seriennummer und Pass, sodass der Lieferant gewechselt werden kann, ohne bereits ausgestellte Pässe anzutasten. Transpareo liefert die Software; physische Etiketten und Datenträger kommen von Partnern oder von jedem Anbieter, den der Kunde wählt, zum Preis dieses Anbieters. Ein Konsumenten-Scan braucht nur die Kamera des Telefons, und NFC- oder RFID-Lesen nutzt die Geräte, die ein Betrieb ohnehin hat.

Was öffnet jede Adresse, und finden Kaufinteressierte den Pass schon vor dem Kauf?Inklusive

Jede Adresse öffnet den Pass ihrer Ebene oder der nächsthöheren Ebene, sodass ein Shop die Adresse des Modells verlinken kann, bevor jemand kauft.

Werden Pässe je Charge ausgestellt, öffnet eine GTIN ohne Losnummer den Pass der neuesten Charge. Eine Losnummer öffnet den Pass dieser Charge, eine Seriennummer den Einzelstückpass oder, in einem Arbeitsbereich, der je Charge ausstellt, den Pass der Charge, die diese Seriennummer hält. Eine erfundene Seriennummer öffnet den Pass der Charge oder des Modells mit dem Hinweis, dass diese Einheit keinen eigenen Pass hat, und der Aufruf wird protokolliert; eine unbekannte GTIN löst auf nichts auf. Ein von einem RFID-Tag gelesener SGTIN-EPC wird, ob als URN oder in der komprimierten Form von GS1, an seinen GS1 Digital Link weitergeleitet.

Der Resolver ist nach dem GS1-Standard für konforme Resolver (GS1-Conformant Resolver Standard, ISO/IEC 18975) gebaut und beschreibt sich auf jedem Host eines Arbeitsbereichs unter /.well-known/gs1resolver. Maschinen erhalten für linkType=linkset und den älteren Wert all das Link-Set des Identifikators (RFC 9264), das dem Schema von GS1 entspricht; gs1:pip, gs1:dpp und gs1:defaultLink werden befolgt, ein Linktyp, den der Pass nicht führt, ergibt 404 und ein fehlerhafter Link 400, und jede Antwort nennt die Ebene, die sie liefert. Unser eigener Resolver beantwortet GS1 Digital Links und GS1-codierte RFID-Adressen, und der Pass öffnet unter seiner GS1-Adresse; eine Marke, deren Links über einen GS1-Resolver laufen, richtet diesen Resolver auf unseren, und jeder Scan kommt über dessen Weiterleitung bei uns an.

Interoperabilität, Standards, Schnittstellen und EU-Register

Die Standards, auf denen jede Ebene beruht, die Programmierschnittstelle und der Stand des EU-Registers.

Welche Standards setzt Transpareo um?Inklusive

Alle acht europäischen DPP-Normen, dazu GS1, EPCIS, W3C Verifiable Credentials, JSON-LD, eine Konformitätsprüfung nach dem Modell von SHACL und das Batteriedatenmodell der DIN DKE SPEC 99100.

  • Europäische DPP-Normen: EN 18216 (Auflösung und Content Negotiation), EN 18219:2026 (Identifikatoren), EN 18220 (Datenträger), EN 18221 (Speicherung und Archivierung), EN 18222 (Schnittstelle für den Lebenszyklus des Passes), EN 18223 (Datenmodell), EN 18239 (Zugriffsrechte) und EN 18246 (Echtheit und Integrität). Wie jede davon erfüllt ist und wo eine Anforderung nur teilweise erfüllt ist, steht in unserer DPP-Anbieter-Checkliste.
  • GS1 GTIN mit Prüfziffernvalidierung; GS1 Digital Link mit AI 10 und AI 21 (Identifikation auf SGTIN-Ebene); GS1 GLN für Wirtschaftsakteur und Betriebsstätten.
  • EPCIS für Lebenszyklusereignisse, öffentlich lesbar am Ereignis-Endpunkt des Passes; Inspektionen und Eigentumsübergänge nur für Behörden.
  • W3C Verifiable Credentials 2.0 mit ECDSA-SD, W3C JSON-LD 1.1, Konformitätsprüfung nach dem Modell von SHACL.
  • DIN DKE SPEC 99100 für Batteriepässe.

Geplant, sobald veröffentlicht: das UN Transparency Protocol in stabiler Fassung, zu dessen Version 0.7.0 sechs unserer Kommentare im öffentlichen Register stehen, und weitere Sektorprofile gemäss ESPR-Arbeitsplan.

Wie stellt Transpareo die Interoperabilität der Pässe sicher?Inklusive

Jede Ebene des Passes beruht auf einem veröffentlichten Standard, und jedes Artefakt ist offen einsehbar.

  • Identifikation: GS1 Digital Link unter /01/{GTIN}, mit AI 10 und AI 21.
  • Datenmodell: EN 18223, Materialzusammensetzung als einzeln identifizierte Stoffelemente. Eigene Begriffe sind als versionierte JSON-LD-Vokabulare unter stabilen URLs veröffentlicht und nach Veröffentlichung eingefroren; eine Änderung kommt als neue Version.
  • Serialisierung: JSON-LD per Content Negotiation über die blosse Pass-URL gemäss EN 18216 Abschnitt 5, dieselben Bytes unter einer .json-Adresse, dazu Manifest und Ereignis-Endpunkt.
  • Ereignisse: EPCIS mit Business Step und Disposition, dazu Read Point und Business Location, sobald eine GLN hinterlegt ist.
  • Credentials: W3C Verifiable Credentials 2.0 mit ECDSA-SD; eine offengelegte Teilmenge bleibt überprüfbar.
  • Konformität: Prüfung nach dem Modell von SHACL, Basisprofil plus Sektorprofil der Kategorie.
  • Ausrichtung: die weitere Arbeit von CEN/CLC/JTC 24, sobald sie veröffentlicht wird. Das UN Transparency Protocol ist geplant, sobald seine stabile Fassung veröffentlicht ist, sofern es mit den europäischen Passnormen vereinbar ist; sonst bräuchte jedes Produkt zwei Pässe.

Wir halten die Plattform auf dem jeweils veröffentlichten Stand von Rechtsakten, Normen und Registerspezifikation. Weil das Vokabular versioniert ist, beschädigt eine Anpassung keinen bereits signierten Pass.

Gibt es eine dokumentierte, versionierte API?Inklusive

Ja. Sie ist unter transpareo.com/apidocs dokumentiert: Leitfaden, OpenAPI-Beschreibung und der MCP-Werkzeugkatalog.

Die API erstellt, liest, aktualisiert und durchsucht Produkte, Komponenten, Chargen und Pässe, veröffentlicht Pässe und erfasst Lebenszyklusereignisse. Sie ist versioniert: Eine inkompatible Änderung kommt als neue Version neben der alten, sodass bestehende Integrationen weiterlaufen.

Ist Transpareo bereit für das EU-DPP-Register?Roadmap

Noch nicht: Heute kann nur der Wirtschaftsakteur selbst einen Pass registrieren. Daten und Identifikatoren sind bereit, und der Konnektor folgt, sobald die Kommission die Schnittstelle veröffentlicht.

Das Register läuft seit dem 20. Juli 2026, und der Wirtschaftsakteur registriert sich selbst, über das Webformular des Registers. Laut dem Benutzerhandbuch des Registers (Version 1.03, Abschnitt 6.2.1) lässt sich noch kein Pass registrieren, weil die Datendefinitionen für die erste Produktgruppe, Batterien, noch fehlen. Eine Programmierschnittstelle ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt, Regeln für Anbieter von Passdiensten werden im dritten Quartal 2027 erwartet. Wir stehen in direktem Kontakt mit dem EU DPP Helpdesk.

Registrierungs-ID, Registrierungsnachweis, Versions-Hash und die Adresse jeder Version sind bereits Teil des Datenmodells, sodass die Pässe keine Nacharbeit brauchen, sobald die Schnittstelle dokumentiert ist. Transpareo schliesst sich an, sobald die Regeln Dienstleistern erlauben, im Auftrag des Wirtschaftsakteurs zu registrieren.

Versionen, Lebenszyklusereignisse und Verifizierung

Wie jede Version signiert und aufbewahrt wird, wie der Pass dem Produkt nach dem Verkauf folgt und wie jeder ihn prüft.

Wie werden Pässe versioniert und signiert?Inklusive

Jede Veröffentlichung friert eine neue signierte Version unter derselben Adresse ein, und jede frühere Version bleibt im Zustand ihrer Veröffentlichung abrufbar.

Jede Version ist ein W3C Verifiable Credential, signiert mit ECDSA-SD, einem Verfahren zur selektiven Offenlegung: Konsument, Recycler und Behörde erhalten jeweils die Teilmenge, zu der sie berechtigt sind, und die Signatur bleibt auf dieser Teilmenge überprüfbar. Jede Version trägt den Hash der vorherigen, sodass sich die Geschichte nicht unbemerkt umschreiben lässt, und ein mit dem Schlüssel von Transpareo signiertes Manifest führt jede Version mit ihrem Hash auf. Jede frühere Version nennt, was sich seit der vorherigen geändert hat.

Der Produktdatensatz hinter dem Pass bleibt bearbeitbar und führt eine eigene Historie: Jede Änderung wird Feld für Feld mit Person oder System, Zeitpunkt sowie Wert davor und danach protokolliert, und ein früherer Stand lässt sich wiederherstellen. Die Produkthistorie zeigt, wer was geändert hat; die Passversionen belegen, was wann am Markt veröffentlicht war.

Wie werden Daten nach Ausgabe des Identifikators geändert, ohne einen neuen zu brauchen?Inklusive

Der Identifikator bleibt; die Änderung wird als neue Version desselben Passes veröffentlicht, und der Code auf dem Produkt führt zum aktualisierten Stand.

Ein neuer Identifikator ist nur nötig, wenn der Artikel selbst ein anderer wird. Dafür gibt es die Ablösung (Supersession): Der neue Pass wird mit dem abgelösten verknüpft, und wer bei einem ankommt, findet den anderen.

Können Konsumentinnen und Konsumenten die Geschichte eines Passes sehen?Inklusive

Ja. Die Transpareo Time Machine, unser Open-Source-Viewer, zeigt jede veröffentlichte Version im Design der Marke.

Die aktuelle Version lädt mit der Seite, frühere laden nach, sobald man die Zeitleiste öffnet; man wischt durch das Leben des Produkts: wie es gefertigt wurde, was repariert wurde, wohin es ging. Mehr unter Transpareo Time Machine.

Was geschieht mit einer Charge, wenn sich die Stückliste unter derselben SKU ändert?Inklusive

Die Charge behält ihre eigene Zusammensetzung, und spätere Produktänderungen erreichen sie nur über eine Korrektur, die eine neue Version signiert.

Die SKU und ihre GTIN bleiben unverändert. Bei ihrer Erstellung übernimmt eine Charge eine dauerhafte Kopie der Komponenten und Eigenschaften im tatsächlich gefertigten Zustand, und spätere Änderungen am Produkt werden nicht in sie zurückgeschrieben. Weicht die Stückliste einer Saison ab, wird die Änderung vor Anlage der Charge am Modell vorgenommen; weitere Werte des Produktionslaufs, etwa Prüfergebnisse, werden ebenso gesetzt und von der Charge eingefroren. Eine Korrektur der Charge übernimmt den korrigierten Stand des Modells und signiert eine neue Version.

Ein im Frühling gefertigtes Stück nennt so seine Materialien, ein Stück derselben SKU aus dem Herbst seine eigenen, ohne neue SKU und ohne Unklarheit. Frühere Stände bleiben über die Transpareo Time Machine lesbar.

Wie wird ein Pass nach Reparatur, Aufarbeitung, Rückruf oder Lieferantenwechsel aktualisiert?Inklusive

Das Ereignis wird am Pass erfasst, und eine Datenänderung wird als neue signierte Version unter derselben Adresse veröffentlicht; nichts wird neu ausgestellt oder neu gedruckt.

Reparatur, Aufarbeitung, Rücknahme, Recycling und Rückruf werden mit Datum und Akteur erfasst und erscheinen als öffentliche EPCIS-Ereignisse. Ein Lieferanten- oder Materialwechsel ist eine Datenänderung und erscheint als neue Version. Inspektionen, Eigentumsübergänge und Vorfälle werden nur für Behörden erfasst.

Können Reparaturbetriebe und Recycler Daten zum Pass beitragen?Inklusive

Ja, mit einem Zugang, den die Marke ihnen gibt.

Die Marke gibt einem Reparatur-, Aufarbeitungs- oder Recyclingbetrieb eigene API-Zugangsdaten mit der Berechtigung, Ereignisse zu erfassen. Jedes Ereignis, das er erfasst, trägt seine GLN, sofern hinterlegt, als Ort des Geschehens, und um das Ereignis als neue Version zu veröffentlichen, braucht es die separate Berechtigung zum Veröffentlichen. Eine Partei ohne Zugang der Marke trägt nichts bei.

Wie lässt sich prüfen, ob ein Pass echt ist?Inklusive

Über seine Signatur, die jeder ohne Software, API oder Konto von Transpareo prüft, auf Wunsch mit Schlüsseln, die nur die Marke hält.

  • Nachweis für alle: als W3C Verifiable Credential mit ECDSA-SD signiert; jede konforme Bibliothek verifiziert ihn.
  • Prüfung bei der lesenden Person: Der Viewer löst DID-Dokument und öffentlichen Schlüssel auf und prüft die Signatur im Browser.
  • Open Source: Der Prüfpfad ist öffentlich auditierbar und unabhängig nachbaubar.
  • Eigene Schlüssel: Die Plattform sendet das zu Signierende an einen Signatur-Endpunkt der Marke; private Schlüssel erreichen Transpareo nie.

Eine Anforderung ist teilweise erfüllt: EN 18246 verlangt Schlüssel, die nach einer Identitätsprüfung zertifiziert sind, während die Schlüssel des Ausstellers ohne ein solches Zertifikat auf seiner eigenen Domain veröffentlicht werden. Die physische Sicherheit des Datenträgers, etwa Kopierschutzmerkmale oder Hardware-Kennungen, liefert der Datenträgerhersteller; Transpareo wertet solche Merkmale heute nicht aus.

Wie deckt Transpareo gefälschte Pässe und kopierte Codes auf?Inklusive

Gefälschte Pässe scheitern sofort an der Signatur; kopierte echte Codes zeigen sich in der Scan-Statistik.

  • Gefälschter Pass: liegt nicht auf der Domain der Marke und ist nicht mit ihrem Schlüssel signiert; jede Verifizierung schlägt fehl.
  • Kopierter echter Code: Scans je Pass und Land stehen in der Scan-Statistik. Ein Einzelstückpass lässt sich aussetzen; jeder weitere Scan zeigt ihn dann als ausgesetzt.

Um einen physischen Klon schon beim Scan zu entlarven, braucht es ein nicht kopierbares Merkmal des Datenträgers, etwa eine Tag-Hardware-Kennung. Transpareo erfasst und prüft solche Werte heute nicht.

Wer was sieht: Offenlegung, Rollen, Behördenzugriff

Welche lesende Partei welchen Datenpunkt sieht, wer im Arbeitsbereich was darf und was protokolliert wird.

Wie steuert Transpareo, welche Daten Öffentlichkeit, Behörden und Berechtigte sehen?Inklusive

Jeder Datenpunkt trägt eine von vier Offenlegungsstufen, die die Marke je Feld ohne Code festlegt; interne Daten bleiben ausserhalb des Passes.

  • Öffentlich: für alle, die den Datenträger scannen.
  • Auf Anfrage: erscheint auf der Passseite nur, wenn ein Link den Datenpunkt nennt; eine Anmeldung braucht es nicht.
  • Berechtigtes Interesse: für Konten und API-Zugänge einer Zugriffsgruppe, etwa Recycler, Reparaturbetriebe und Wiederaufbereiter.
  • Behörden: nur für Marktüberwachungs- und Zollbehörden über die Behörden-API.

Daten auf Anfrage gehören zu den öffentlichen Passdaten, vertrauliche Daten deshalb auf die Stufe «Berechtigtes Interesse». Der Zugriff ist in jedem Markt und Land derselbe.

Wie werden Berechtigungen für interne Benutzer verwaltet?Inklusive

Über Zugriffsgruppen mit Berechtigungen je Ressource und je Aktion, bei Bedarf auf einen Teil des Katalogs beschränkt.

Ein Benutzer kann mehreren Gruppen angehören. Lieferanten arbeiten im selben Arbeitsbereich mit eingeschränktem Geltungsbereich; API-Nutzer werden gleich definiert, mit eigenem Geltungsbereich und Anfragelimit.

Eine Berechtigung entscheidet gleichzeitig, ob eine Maske erscheint, ob die Aktion ausgeführt wird und ob der entsprechende API-Aufruf funktioniert; ein ausgeblendetes Element lässt sich nicht durch Erraten seiner Adresse erreichen.

Lassen sich Ansehen, Bearbeiten, Freigeben und Veröffentlichen getrennt berechtigen, und lassen sich Daten sperren?Inklusive

Ja. Ansehen, Bearbeiten (mit Erstellen) und Veröffentlichen sind getrennte Berechtigungen, die Freigabe läuft in Prüfabläufen, und veröffentlichte Daten sind eingefroren.

Prüfen und Freigeben sind Schritte konfigurierbarer Prüfabläufe mit bis zu fünf Stufen, je einer Gruppe oder Berechtigung zugewiesen. Eigenschaftstypen lassen sich auf Zugriffsgruppen beschränken: Ausserhalb der Gruppe liest kein Leser den Wert, und keine API-Anbindung schreibt ihn. Veröffentlichte Pässe sind eingefroren, Chargen frieren ihre Werte ein, und bei Vorlagenfeldern sind Datentyp, Pflichtstatus und Begriff gesperrt.

Wie greifen Behörden zu, und was wird protokolliert?Inklusive

Über eine eigene Behörden-API mit separaten Zugangsdaten; jeder Lesezugriff einer Behörde erzeugt einen Audit-Eintrag.

Der Eintrag nennt Zugangsberechtigung, Pass, Endpunkt und Zeitpunkt. Die Aufzeichnung überdauert die Geschäftsbeziehung, sodass eine Behörde den Zugriff auch auf einen Pass prüfen kann, dessen Arbeitsbereich inzwischen geschlossen wurde.

Andere Lesezugriffe werden weniger genau protokolliert: Zugriffe über einen API-Schlüssel werden stündlich gezählt, Lesezugriffe einer angemeldeten Person auf Daten mit berechtigtem Interesse werden nicht protokolliert. Keines dieser Protokolle, die Einträge der Behördenzugriffe eingeschlossen, ist gegen Fälschung geschützt.

Daten erfassen: Katalog, Importe, Integrationen

Wie Produktdaten auf die Plattform gelangen, aus Tabellen, Unternehmenssystemen und von KI-Agenten.

Können Produktdaten gleichzeitig aus mehreren Systemen stammen?Inklusive

Ja. Jede Quelle schreibt die Felder, für die sie zuständig ist, in einen Katalog, über API, Tabellenimport, Agenten-Schnittstelle oder den Applikations-Manager.

Produkte, Komponenten, Dokumente, Medien und Eigenschaftstypen liegen in diesem einen Katalog. Ein Import gleicht über den Identifikator des Produkts oder der Komponente ab und aktualisiert bestehende Datensätze an Ort und Stelle, sodass ein wiederkehrender Auszug aus PLM oder ERP den Katalog aktuell hält. Komponenten werden geteilt: Ein einmal korrigiertes Material erreicht jedes Produkt, das es enthält.

Jeder Schreibvorgang wird beim Eingang validiert und unmittelbar danach gegen die Regeln der Kategorie geprüft, und jede Änderung wird Feld für Feld mit Quelle und Zeitpunkt protokolliert. Ein typisches Zusammenspiel: Das PLM liefert Zusammensetzung und Pflege, das ERP Aufträge, Chargen und Seriennummern, ein Lieferantenportal Zertifikate; Transpareo stellt den Pass zusammen, validiert, signiert und löst ihn auf.

Wie werden Compliance- und Nachhaltigkeitsdokumente abgelegt, und kann die Plattform selbst Dokumente erzeugen?Inklusive

Dokumente hängen an Produkten und Komponenten, und die technische Dokumentation jedes Produkts erzeugt die Plattform selbst als PDF im Branding der Marke.

Am Produkt gelangt ein öffentliches Dokument als Download in die Pässe, und jede veröffentlichte Version behält die Datei, mit der sie veröffentlicht wurde; ein internes bleibt aus dem Pass heraus. Ein reguliertes Dokument in einem Datenpunkt folgt dessen Offenlegungsstufe, sodass ein Behörden vorbehaltenes aus den öffentlichen Daten herausbleibt. An einer Komponente ist ein Dokument öffentlich oder nur nach Anmeldung sichtbar.

Die technische Dokumentation entsteht aus dem veröffentlichten Pass über den Open-Source-Renderer md2pdf, der das Branding des Arbeitsbereichs anwendet und dasselbe Dokument in jeder Sprache des Arbeitsbereichs erstellt, bis zu 40. Die Bibliothek ist öffentlich auf GitHub.

Was geschieht, wenn eine Regulierung zusätzliche Datenpunkte verlangt?Inklusive

Datenpunkte sind Konfiguration: Feld anlegen, Offenlegungsstufe setzen, als Pflicht markieren, ohne Plattformentwicklung und ohne Warten auf ein Release.

Der Name wird einmal in der eigenen Sprache erfasst und von der Plattform in die anderen übersetzt. Für bestehende Daten gilt:

  • Erkennung: Die DPP-Bereitschaft wird ab sofort über den ganzen Katalog neu berechnet, 200 Produkte pro Minute; jedes Produkt ohne das neue Feld wird angezeigt und lässt sich filtern, und der Export enthält das neue Feld für den ganzen Katalog.
  • Nacherfassung: manuell, per Massenimport aus einer Tabelle oder über die API. Wo sich der Wert ableiten lässt, kann der Assistent Vorschläge zur Prüfung entwerfen.
  • Veröffentlichte Pässe behalten ihre Version; die Aktualisierung ist eine erneute Veröffentlichung unter derselben URL.
  • Kontrolle: Feld, Werte und jede Neuveröffentlichung stehen im Audit-Log und in der Versionshistorie.

Kommt eine ganz neue Kategorie hinzu, liefern wir Konformitätsprofil und Datenpunkte als Vorlage, die ein Arbeitsbereich in einem Schritt übernimmt.

Wie gelangen bestehende Produktdaten in die Plattform, und wie gross darf eine Datei sein?Inklusive

Per Tabellenimport mit Spaltenzuordnung und Vorschau, bis 50 MB und 100’000 Zeilen je Datei, oder über die API.

Der Importer schlägt eine Zuordnung der Spalten zu den Feldern vor, zeigt vor dem Schreiben, was aus jeder Spalte wird, und schlägt für gleiche Spaltenüberschriften jedes Mal dieselbe Zuordnung vor; erkennt er jede Spalte, die er braucht, überspringt ein automatischer Lauf den Zuordnungsschritt, sodass ein wiederkehrender Import ein einziger Upload ist. Exporte als XLSX oder CSV tragen den ganzen Datenbestand, je Sprache eine Tabelle, und lassen sich in denselben Formaten wieder importieren. Eine Erstbefüllung startet meist als Tabelle; sobald die Struktur steht, wechselt die Befüllung meist auf die API.

Alles läuft authentifiziert über HTTPS. Grössere Mengen gehen in mehreren Uploads oder über die Bulk-API. Medien werden Datei für Datei hochgeladen, vier gleichzeitig und bis 50 MB je Datei; Exporte entstehen im Hintergrund unter einer Adresse, die abläuft. Die Bedienperson wird in der Anwendung benachrichtigt, wenn ein Import fertig ist oder eine Entscheidung braucht, auf Wunsch auch per E-Mail, wenn er fertig ist. Weder FTP noch nicht authentifizierte Ablagen werden angeboten.

Wie integriert sich Transpareo in bestehende Unternehmenssysteme?Inklusive

Über eine REST-API, signierte Webhooks, einen Ereignis-Feed, Tabellenimport und -export, einen MCP-Server für KI-Agenten und einen n8n-Knoten; Middleware ist nicht nötig.

  • REST-API: dokumentiert, authentifiziert mit OAuth 2.0 Client Credentials, je System im Geltungsbereich eingeschränkt. PLM oder ERP erstellen und aktualisieren Produkte, Komponenten, Eigenschaften und Chargen und veröffentlichen Pässe.
  • Webhooks: melden Lebenszyklusereignisse, ohne dass abgefragt werden muss; der Ereignis-Feed liefert dieselben Ereignisse an Systeme, die abfragen.
  • Massenimport: Tabelle oder CSV für Systeme ohne Integrationsbudget, mit Zuordnung, Vorschau und Aktualisierung bestehender Datensätze.
  • Agenten-Schnittstelle (MCP): für Werkzeuge, bei denen sich ein Integrationsprojekt nicht lohnt.
  • n8n-Knoten: veröffentlicht als @transpareo/n8n-nodes-transpareo, für Workflows, die ein Team ohne Programmierung baut.

API und Webhooks arbeiten in Echtzeit. Importe, Exporte, Veröffentlichung und Übersetzung laufen als Hintergrundjobs mit Statusabfrage, zeigen ihren Fortschritt und blockieren niemanden; eine Massenveröffentlichung kann die Warteschlange nicht auslasten. Alles, was HTTPS spricht, lässt sich anbinden, auch eine bestehende Integrationsplattform oder eine iPaaS. Die GS1-Identifikatoren erkennt ein Partnersystem ohne Zuordnungstabelle.

Gibt es fertige Konnektoren zu ERP- oder Traceability-Systemen?Auf Anfrage

Heute nicht; benannte Konnektoren bauen wir auf Anfrage ins Produkt ein, und mit einem eigenen Konnektor kann jedes System unsere API nutzen.

Ein so gebauter Konnektor steht danach allen Kunden zur Verfügung und bleibt bei Upgrades funktionsfähig.

Ein fertiger n8n-Knoten verbindet Transpareo mit Workflows, die ein Team ohne Programmierung baut, und darüber mit jedem Rückverfolgungssystem, das eine API anbietet. Der MCP-Server gibt KI-Agenten dieselbe API.

Datenerhebung in der Lieferkette (Upstream)

Wie Daten von Lieferanten und deren Lieferanten zur Marke gelangen, und was bei jedem von ihnen bleibt.

Wie erfasst Transpareo Daten von Lieferanten ohne eigene Systeme?Inklusive

Über eine Lieferantenseite, die per Link und PIN öffnet, auf dem Telefon nutzbar, in den Sprachen des Arbeitsbereichs.

  • Ein Produkt, eine Komponente oder eine Teilmenge wird einer Drittpartei über einen Link und eine separate PIN geöffnet.
  • Der Lieferant kann eine kleinere Teilmenge an seine eigenen Vorlieferanten weitergeben; wen er gefragt hat und was sie geantwortet haben, bleibt ausserhalb der Sicht der Marke.
  • Jede Partei erfasst Daten in einer der Sprachen des Arbeitsbereichs; die anfragende Partei prüft, korrigiert und genehmigt in ihrer. Automatisch Übersetztes wird zur Überprüfung markiert, und der Originaltext bleibt der Partei zugeordnet, die ihn erfasst hat.
  • Eine drei Tage lang ungeöffnete Anfrage wird der absendenden Person als Aufgabe gemeldet; eigene Listen der Anfragen, Lieferanten und Aufgaben zeigen, was aussteht, was zurückgekommen ist und was noch geprüft werden muss.

Vor der Freigabe gelangt nichts in den Datensatz: Ein Administrator prüft und genehmigt die Daten im Applikations-Manager, bevor sie mit Komponenten und Produkten gespeichert werden.

Was sieht die Marke von den Lieferanten ihrer Lieferanten?Inklusive

Was der direkte Lieferant von ihnen in seine eigene Antwort übernimmt, und wie viele Anfragen darunter weitergegeben wurden.

Ein Lieferant sendet Anfragen an seine eigenen Lieferanten aus seinem eigenen Postfach und übernimmt deren Antworten in seine eigenen. Die Listen der Marke zeigen nur die Anfragen, die ihr Arbeitsbereich gesendet hat, mit der Zahl der darunter weitergegebenen über alle Stufen; wen ein Lieferant gefragt hat und was sie geantwortet haben, bleibt bei diesem Lieferanten. Schaltet der Lieferant beim Weitergeben einer Anfrage Marke und Datensatzdetails verbergen ein, sehen seine Lieferanten eine neutrale Adresse von Transpareo und nie den Namen oder das Logo der Marke.

Wie wird die Verantwortung für Daten mit Lieferanten geteilt?Inklusive

Lieferanten tragen die Verantwortung für das, was sie liefern; ein Hersteller ist nur ein Datensatz mit einer Adresse.

  • Lieferantenkonto: Ein Lieferant erhält ein Konto im Applikations-Manager mit begrenztem Geltungsbereich und pflegt nur die Datensätze, für die er verantwortlich ist. Auf seiner Seite muss nichts gebaut werden.
  • API-Zugang: Ein Lieferant, der integrieren will, erhält eigene Zugangsdaten mit eigenem Berechtigungssatz, eingrenzbar bis auf einzelne Datensätze.

Jede Stufe steht für die Angaben ein, die sie mit ihrer Anfrage bei ihren eigenen Lieferanten eingeholt hat. Wer einen Wert ursprünglich geliefert hat, bleibt festgehalten, sodass sich die Verantwortung entlang der Kette zurückgeben lässt. Über die Offenlegungsstufe kann ein Lieferant einen gesetzlich verlangten Wert beisteuern, der dennoch nur Behörden oder Berechtigten zugänglich ist.

Wie werden Lieferanten und ihre Zertifikate verwaltet?Inklusive

Zertifikate von Lieferanten tragen ein Ablaufdatum; vor dem Ablauf erhält ein per E-Mail angefragter Lieferant automatisch eine Anfrage zur Aktualisierung.

Lieferanten sind Produkten und Komponenten zugeordnet und antworten über einen Anfragelink, den sie an ihre eigenen Lieferanten weitergeben können. Den Produktionsstandort führt jedes Produkt als GLN, LEI oder DID.

Validierung, Freigabe und Berichte

Wie Daten gegen die Regulierung geprüft, vor der Veröffentlichung freigegeben und ausgewertet werden.

Wie werden Produkt- und Lieferantendaten validiert?Inklusive

Jeder Schreibvorgang wird beim Eingang auf Art und Format seiner Werte geprüft, und gegen die Regeln seiner regulatorischen Kategorie wird der Datensatz danach bei der Berechnung der DPP-Bereitschaft und bei jeder Veröffentlichung geprüft.

Die Prüfung beim Eingang gilt, ob die Daten über die API, einen Import oder eine Person kommen. Die Regeln stammen aus dem Konformitätsprofil der Kategorie, als Shapes nach dem Modell von SHACL geschrieben; sie setzen also die Datenanforderungen der Regulierung in Prüfungen um. Identifikatoren von Betriebsstätten werden gegen die zulässigen Schemata geprüft. Regulatorische Datenpunkte werden am Produkt geführt und bei der Veröffentlichung eingefroren; Compliance-Dokumente liegen an denselben Datensätzen, und ihre Sichtbarkeit folgt der Offenlegungsstufe des Datenpunkts, der sie führt.

Die Prüfung ist struktureller Art: Sind die Pflichtwerte vorhanden, korrekt formatiert und von der verlangten Art? Ob eine Angabe inhaltlich stimmt, ist ein Prüfschritt durch Menschen, etwa über die Lieferantenseite.

Wie misst Transpareo die Vollständigkeit, und wie wird mit fehlenden oder fehlerhaften Daten umgegangen?Inklusive

Jedes Produkt trägt eine laufend neu berechnete DPP-Bereitschaft: Prozentwert, Farbe und Liste der offenen Prüfungen, jeweils mit Link zum Feld.

Prüfungen, die die Veröffentlichung blockieren, sind getrennt von solchen, die den Datensatz nur verbessern. Solange eine Pflichtprüfung offen ist, kann kein Pass veröffentlicht werden. Eine fehlende Pflichteigenschaft wird mit ihrem Typ benannt; ein vom Standard abgelehnter Wert wird mit der Regel gemeldet, gegen die er verstösst.

Komponenten werden geteilt, sodass eine Änderung jedes Produkt erreicht, das sie enthält. Chargendaten bleiben eingefroren, und veröffentlichte Daten ändern sich nur, wenn die bearbeitende Person es will: Eine Korrektur signiert eine neue Version, die Webhooks und der Ereignis-Feed melden.

Im Katalog ist die DPP-Bereitschaft eine Spalte: sortier- und filterbar. Ausprobieren ohne Konto: unsere Demo.

Lassen sich Prüfung und Freigabe vor der Veröffentlichung konfigurieren?Inklusive

Ja, als Prüfabläufe mit bis zu fünf Stufen; wer einen Antrag stellt, entscheidet ihn nicht selbst.

Jede Stufe ist einer Gruppe oder Berechtigung zugewiesen. Solange eine Pflichtprüfung offen ist, bleibt die Veröffentlichung eines Passes gesperrt, und auch eine Veröffentlichung, die ein angebundener KI-Agent anstösst, durchläuft denselben Ablauf. Der Zugriff lässt sich auf einzelne Produkte oder Komponenten eingrenzen. Versionierte Workflow-Vorlagen gibt es noch nicht; wo ein Kunde bestimmte Schritte braucht, bauen wir sie ins Produkt ein.

Lassen sich Aufgaben zuweisen, und gibt es Erinnerungen?Inklusive

Ja. Aufgaben gehen an Personen oder Gruppen, eine tägliche Mail nennt jeder Person ihre neuen und überfälligen Aufgaben, und Informationsanfragen an Lieferanten tragen eigene Fristen und Erinnerungen.

Eine automatische Eskalation an weitere Personen ist auf der Roadmap. Aufgaben sind über die API abfragbar, und Webhooks und der Ereignis-Feed melden jede Statusänderung eines Passes, sodass ein externes Workflow-Werkzeug darauf reagieren kann, etwa n8n mit dem Transpareo-Knoten.

Welche Berichte und Übersichten bietet Transpareo?Inklusive

Die konfigurierbare Produkttabelle, die Listen der Aufgaben und Anfragen und die Statistikseite; jeder Datenbestand ist exportierbar.

  • Katalog: Spalten wählt jede Person selbst, darunter die DPP-Bereitschaft; gespeicherte Ansichten halten Abfragen für das ganze Team fest. Komponenten sind nach Name, Typ und Eigenschaften durchsuchbar, Pässe nach Identifikator, Status (vom Entwurf bis zum Lebensende), Version, Ungültigkeit sowie Charge oder Stück.
  • Laufende Arbeit: Die Listen der Aufgaben und Anfragen zeigen überfällige Aufgaben, Aufgaben ohne zuständige Person, abgelaufene Anfragen und Antworten, die auf Prüfung warten.
  • Konsumenten: Scans je Pass, Region und Zeitraum, aus Serverlogs ohne Tracking, auf der Statistikseite herunterladbar.
  • Exporte: Produkte, Komponenten und Pässe als ganze Datensätze in CSV, XLSX, JSON-LD oder SQL, unabhängig von den Spalten und Filtern am Bildschirm.

Über die API lassen sich Pässe nach Produkt, Status und Suchbegriff abfragen, und Katalog, Pässe und die Scan-Zahlen je Pass stehen Kunden mit eigenen BI-Werkzeugen zur Verfügung. Demo: unsere Demo.

Der Pass für seine Lesenden: Gestaltung, Sprachen, Barrierefreiheit

Was eine lesende Person nach dem Scan erlebt, in welcher Sprache, und was die Marke daraus macht.

Wie sieht die Customer Journey vom Scan bis zum Pass aus?Inklusive

Ein Scan und sonst nichts: Kamera, URL antippen, Pass im Browser; keine App, kein Konto, kein Cookie-Banner.

Das Frontend ist die Transpareo Time Machine, eine Implementierung für Telefon, Tablet und Desktop, vollständig im Design der Marke. Die Seite erscheint zuerst und ist lesbar, während Bilder noch laden, auch bei langsamer Verbindung.

Der Browser prüft die Signatur des Passes selbst: Der Echtheitsnachweis wird bei der lesenden Person erbracht.

  • QR-Code: mit der Kamera gescannt, ohne Installation.
  • NFC: Antippen öffnet dieselbe Adresse, ideal für unsichtbar eingenähte Tags.
  • UHF-RFID: Lesen auf Distanz und in grossen Mengen für Logistik und Filiale.

Auch der Applikations-Manager für Bedienpersonen ist auf Telefon und Tablet nutzbar.

Welche Elemente des Passes kann die Marke anpassen?Inklusive

Branding, Inhalte, Navigation, Sprache, Datenpunkte und die Sicht je Zielgruppe, alles ohne Entwickler.

  • Branding: Logo, Farben, Typografie, Abstände und Seitenform im visuellen Stileditor mit Live-Vorschau, auf alle Pässe zugleich angewendet. Die eigene Domain trägt die Pässe; Zertifikat und Absenderadressen folgen ihr.
  • Inhalte und Navigation: Abschnitte neben den regulierten Daten, dazu Impressum, Kontakt, Bedingungen und weitere Seiten mit Navigation, Overlays und Formularen, über ein vollwertiges CMS, dasselbe, das unsere eigene Website betreibt.
  • Medien: Der Medienmanager leitet aus einem Upload automatisch die optimierten Grössen und Formate für jede Oberfläche ab.
  • Daten und Zielgruppen: welche Datenpunkte existieren, wie sie heissen, wer sie sieht und welche Pflicht sind.
Welchen Mehrwert bietet der Pass über die Pflichtinformationen hinaus?Inklusive

Der Pass ist eine Seite, die der Marke gehört und die man genau dann erreicht, wenn man das Produkt in der Hand hält und hinschaut.

  • Markeninhalte rund um die regulierten Daten, ohne Entwickler gepflegt.
  • Eine Geschichte zum Durchwischen: jede Version des Passes, von der Herstellung über Reparaturen bis zum Recycling.
  • Kundenbindung mit Gegenleistung: Formulare oder Links für Kampagnen, Gutscheine, Marken-Token oder Recycling-Angebote machen aus einem Scan eine Beziehung zum Besitzer; die Gegenleistung erbringt die Marke.
  • Messung ohne Überwachung: Zahlen für die Marke, keine Profile der Kundschaft.

Dieselbe Seite begleitet das Produkt nach dem Kauf: Pflege, Reparatur, Wiederverkauf, Rücknahme.

Welche Sprachen unterstützt Transpareo, und wie wird die Sprache gewählt?Inklusive

Vierzig Sprachen, überall: Pass, Website und die gesamte Anwendung, darunter alle EU-Amtssprachen sowie Chinesisch, Japanisch, Hindi und Bengali; der Pass folgt dem Browser der lesenden Person.

Inhalte werden automatisch übersetzt; jeder übersetzte Wert kann korrigiert werden, und die Korrektur bleibt bestehen, bis sich der Ausgangstext ändert. Ein URL-Parameter kann eine Sprache festlegen, und fehlt eine passende, greift die erste Sprache des Arbeitsbereichs. Auch Dokumente wie die technische Dokumentation entstehen in den Sprachen des Arbeitsbereichs. Einheiten werden so dargestellt, wie sie erfasst sind; eine Umrechnung nach regionaler Konvention setzen wir auf Wunsch um.

In der Anwendung arbeitet jede Person in ihrer eigenen Sprache, sofern der Arbeitsbereich sie führt, und Erfasstes erscheint anderen in deren Sprache: Ein Lieferant in Vietnam und ein Prüfer in Kanada lesen denselben Datensatz, ohne dass jemand umschalten muss. Zeitstempel werden in UTC gespeichert und in der Zeitzone angezeigt, die der Arbeitsbereich je Sprache festlegt.

Erfüllt der Pass Normen zur Barrierefreiheit wie WCAG 2.2 AA?Roadmap

Noch nicht. Wir beanspruchen keine Konformitätsstufe, bis eine automatisierte und eine manuelle Prüfung der Passansicht eine bestätigen.

Der Pass ist semantisches HTML mit beschrifteter Struktur und Textalternativen, mobil optimiert und in 40 Sprachen verfügbar. Screenreader und die Vorlesefunktionen der Browser geben ihn wieder.

Welche Nutzungszahlen erhält die Marke, und wie wird dabei die Privatsphäre geschützt?Inklusive

Scans und Aufrufe je Produkt, Region und Zeitraum, aus eigenen Serverlogs, ohne Cookies, Tracking-Skripte oder Drittanbieter-Pixel.

Die gespeicherten Besucherwerte sind mit einem geheimen Schlüssel gehasht, sodass sich ohne diesen Schlüssel keine Adresse rekonstruieren lässt. Weil auf dem Gerät höchstens die selbst gewählte Sprache gespeichert wird, braucht der Pass kein Cookie-Banner.

Sicherheit und Identität

Wie die Plattform Daten trennt, verschlüsselt und schützt, wer sich wie anmeldet und was bei einem Vorfall geschieht.

Wie werden die Daten eines Kunden von denen anderer Kunden getrennt?Inklusive

Die Produkt- und Passdaten jedes Arbeitsbereichs liegen in einer eigenen Datenbank; nur Konto- und Tarifdaten liegen in der gemeinsamen Plattform-Datenbank.

Suchindex, Signaturschlüssel und Verschlüsselungsschlüssel sind ebenfalls je Arbeitsbereich getrennt; Medien und Passarchiv liegen je Arbeitsbereich unter eigenem Pfad.

Werden Daten im Ruhezustand verschlüsselt?Inklusive

Ja, auf zwei Ebenen: sensible Felder und Backups.

  • Felder: AES-256-GCM mit einem Schlüssel je Arbeitsbereich, der seinerseits mit einem aus dem Master-Secret des Servers abgeleiteten Schlüssel umhüllt ist; eine Rotation des Master-Secrets umhüllt jeden Arbeitsbereichsschlüssel, den es schützt, neu, ohne die Daten neu zu verschlüsseln. Geschützt wird etwa der KI-Anbieterschlüssel. Der Signaturschlüssel des Arbeitsbereichs ist mit einem zweiten, eigens dafür bestimmten Schlüssel des Arbeitsbereichs umhüllt.
  • Backups: mit AES-256 verschlüsselt, bevor sie den Host verlassen.

Medien und Passarchiv liegen im Objektspeicher in der EU, und das Archiv eines zahlenden Arbeitsbereichs ist zehn Jahre unveränderbar.

Wie melden sich Benutzer an, wann werden sie abgemeldet, und wie werden Konten verwaltet?Inklusive

E-Mail und Passwort mit Passkey oder Einmalcode als zweitem Faktor, den der Arbeitsbereich verlangen kann; die Inaktivitätsdauer bis zur Abmeldung legt der Arbeitsbereich fest.

Standard sind 480 Minuten; der Arbeitsbereich kann die Dauer frei festlegen. Die Sitzung wird serverseitig beendet; unser Demo-Arbeitsbereich läuft mit 60 Minuten. Zusätzlich endet das Session-Cookie beim Schliessen des Browsers. Ein als secure markiertes, verschlüsseltes Session-Cookie trägt die Sitzung, ein Sprach-Cookie die gewählte Sprache; Drittanbieter-Cookies gibt es nicht.

Benutzer werden eingeladen und Zugriffsgruppen zugeordnet; das Entfernen eines Benutzers entzieht Zugriff und API-Zugangsdaten sofort. Generische oder geteilte Konten gibt es nicht. Die letzte Anmeldung jedes Benutzers wird angezeigt; die automatische Deaktivierung lange inaktiver Konten ist auf der Roadmap.

Unterstützt Transpareo Single Sign-on über LDAP, Active Directory, SAML oder OIDC?Roadmap

Noch nicht, für keines der vier Verfahren. Single Sign-on über SAML oder OIDC ist auf der Roadmap und wird mit interessierten Kunden ausgestaltet.

Der Passkey als zweiter Faktor deckt den phishing-resistenten Fall bereits ohne Identitätsanbieter ab.

Welche Protokolle und Nachweise stehen für Compliance und Prüfungen bereit?Inklusive

Drei Aufzeichnungen: Audit-Log (5 Jahre), Sicherheitslog nach NIS2 (365 Tage) und ein Protokoll aller Behördenzugriffe, das wir auf Anfrage exportieren.

Das Audit-Log nennt, wer was wann geändert hat, Feld für Feld, mit Wert davor und danach, und lässt sich am Bildschirm nach Zeitraum, Datensatz oder Akteur filtern. Das Sicherheitslog erfasst Anmeldungen (erfolgreich oder abgewiesen), Multi-Faktor-Abfragen, Passwort-Zurücksetzungen, Kontosperrungen, abgewiesene API-Zugangsdaten, blockierte Adressen und abgewiesene Agenten-Aufrufe; es ist in der Anwendung durchsuchbar.

Personenbezogene Daten in Betriebslogs werden nur so lange aufbewahrt, wie ihr Zweck es erfordert (Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO). Pässe werden als signierte Artefakte exportiert, die eine Behörde ohne unsere Software verifiziert; Logs als CSV oder XLSX.

Wie werden Sicherheitsvorfälle und Schwachstellen gemeldet?Inklusive

Jeden Sicherheitsvorfall, der seinen Arbeitsbereich betrifft, melden wir dem Kunden unverzüglich, ob personenbezogene Daten betroffen sind oder nicht, und Schwachstellen kann jeder an melden.

Bei einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten folgt die Meldung Klausel 9 unseres Auftragsverarbeitungsvertrags: Sie beschreibt die Art der Verletzung, ihre wahrscheinlichen Folgen und die ergriffenen Massnahmen, nennt eine Anlaufstelle und gibt an, wann die Verletzung eingetreten ist und entdeckt wurde und welche Arbeitsbereiche sie betrifft. Was anfangs noch nicht bekannt ist, folgt, sobald es bekannt ist.

Können Mitarbeitende von Transpareo unsere Daten sehen, und wird das protokolliert?Inklusive

Nur über eine Anmeldung im Auftrag des Kunden, die im Plattformprotokoll und im eigenen Sicherheitslog des Arbeitsbereichs erfasst wird.

Der Kunde liest jede solche Anmeldung in seinem Sicherheitslog. Mitarbeitende werden überprüft, bevor sie Zugriff erhalten, und regelmässig in Sicherheit geschult. Sie sind zur Vertraulichkeit verpflichtet und erhalten Zugriff nur, soweit Betrieb und Unterstützung des Vertrags es erfordern (Klausel 7.4(b) des Auftragsverarbeitungsvertrags).

Datenschutz, Standort und Unterauftragsverarbeiter

Wo die Daten liegen, wer sie in unserem Auftrag verarbeitet und was wir mit ihnen tun.

Wie hält Transpareo die Datenschutzvorgaben ein?Inklusive

Auf die DSGVO ausgerichtet: Daten in der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln, eine aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter und ein Pass ohne Cookies und Tracking.

Nach Art. 5 Abs. 3 ePrivacy-Richtlinie braucht der Pass daher kein Einwilligungsbanner. Aufbewahrung: Sicherheitsereignisse 365 Tage, Betriebsfehler 90 Tage, Audit-Log fünf Jahre, Pässe während der Vertragsdauer und zehn Jahre über deren Ende hinaus, auf Wunsch länger. Der Auftragsverarbeitungsvertrag wendet zudem das schweizerische Bundesgesetz über den Datenschutz an.

Wo werden die Daten gehostet?Inklusive

Produktion in einem Rechenzentrum in Falkenstein (Deutschland), verschlüsselte Backups extern in einem zweiten Rechenzentrum in der EU, Auslieferung der Passdateien über ein CDN.

Datenbanken und Rohdaten liegen nur in der EU: in Deutschland, eine Kopie der Sicherungen in Finnland. Weil Pässe weltweit abgerufen werden, hält ein CDN mit Servern weltweit die öffentlichen Passdateien für eine schnelle Auslieferung im Zwischenspeicher. Die Rechenzentren sind nach ISO 27001 zertifiziert; ihr Betreiber sorgt für redundante Stromversorgung, Kühlung und Konnektivität und veröffentlicht eigene Zertifizierungen dafür, und der Auftragsverarbeitungsvertrag nennt ihn. Transpareo betreibt keine eigene Hardware und hält daher selbst keine Rechenzentrumszertifizierung.

Welche Unterauftragsverarbeiter setzt Transpareo ein, und wie werden Änderungen angekündigt?Inklusive

Die in Anhang IV unseres Auftragsverarbeitungsvertrags aufgeführten, für Hosting, Auslieferung von Inhalten, maschinelle Übersetzung und die Zustellung von Systemmails; jede Änderung wird mindestens 30 Tage vorher angekündigt, mit Widerspruchsrecht.

Kann Transpareo einem Einwand nicht abhelfen, kann der Kunde auf das Wirksamwerden der Änderung kündigen. Den KI-Anbieter, den ein Kunde einrichtet, und das E-Mail-Konto, über das er versendet, beauftragt der Kunde selbst; sie sind keine Unterauftragsverarbeiter von uns, und der Browser des Kunden kontaktiert den KI-Anbieter direkt.

Nutzt Transpareo Kunden- oder Passdaten für eigene Zwecke?Inklusive

Nein. Wir verarbeiten die Daten nur auf Weisung des Kunden und für die Zwecke, die der Auftragsverarbeitungsvertrag nennt.

Das Recht zur Nutzung der Kundeninhalte, das unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen einräumen, ist auf das beschränkt, was die Erbringung der Leistung erfordert. Die Scan-Statistik dient der Marke und hält Besucheradressen nur als mit einem Schlüssel gebildeten Hash, und wir trainieren keine KI-Modelle.

Wie werden Anfragen von Behörden nach Kundendaten behandelt?Inklusive

Marktüberwachungs- und Zollbehörden lesen Pässe über die Behörden-API, wie die ESPR es vorsieht; jede andere Anfrage beantworten wir nur, wo Unionsrecht, das Recht eines Mitgliedstaats oder Schweizer Recht es verlangt, und der Kunde wird vorher informiert, ausser dieses Recht verbietet es.

Die Transpareo AG ist ein Schweizer Unternehmen; der Auftragsverarbeitungsvertrag wendet neben der DSGVO das schweizerische Bundesgesetz über den Datenschutz an, und die Daten selbst sind in der EU gespeichert.

Betrieb: Verfügbarkeit, Wiederherstellung, Leistung, Support

Wie die Plattform betrieben wird, wie sie sich erholt, wie schnell sie antwortet und wer hilft.

Welche Verfügbarkeit sichert Transpareo zu?Auf Anfrage

Unser Betriebsziel sind 99.9 % für die Anwendung und 99.95 % für die Pässe pro Monat; eine verbindliche Dienstgütevereinbarung mit Ansprüchen bei Unterschreitung vereinbaren wir auf Anfrage.

Die Werte unterscheiden sich, weil Pässe statisch ausgeliefert werden, die Seite aus dem Seitencache und die Dateien aus dem CDN, und weiter antworten, während die Anwendung neu gestartet, aktualisiert oder verschoben wird.

Gewartet wird in regelmässigem Rhythmus; Arbeiten, die die Administration unterbrechen könnten, werden vorab mit Zeitfenster angekündigt. Signierte Passdateien und Bilder antworten durchgehend aus dem CDN; bei Neustarts antworten auch die Passseiten weiter.

Welchen Support bietet Transpareo?Inklusive

Support per E-Mail an , auf Deutsch und Englisch, in jedem Tarif enthalten.

Einen separaten Supportvertrag oder nach Aufwand verrechneten Support gibt es nicht. In der Anwendung sind Hilfeartikel durchsuchbar und erscheinen in der Sprache der Bedienperson, neben dem API-Leitfaden. Mit eigenem KI-Zugang des Arbeitsbereichs antwortet der Assistent aus beidem, kann auf den Artikel verweisen und den beschriebenen Schritt nach Bestätigung mit den Rechten der Person gleich ausführen.

Künstliche Intelligenz

Wo KI zum Einsatz kommt, wer das Modell wählt und wo es läuft, und was mit den Daten geschieht.

Wo setzt Transpareo KI ein?Inklusive

An zwei Stellen: automatische Übersetzung und ein optionaler Assistent, der mit dem eigenen KI-Konto des Kunden arbeitet.

Pässe entstehen durch Regeln aus Daten, ohne Modell; das macht sie prüfbar. Auf unserer Infrastruktur läuft kein Modell. Der Assistent arbeitet mit den Berechtigungen der Bedienperson, liest Hilfeartikel, API-Dokumentation und Datensätze und kann Operationen ausführen. Ohne verbundenes KI-Konto funktioniert die Plattform vollständig.

Werden Kundendaten zum Training von KI-Modellen verwendet, und wo läuft die KI?Inklusive

Nein. Wir trainieren und verfeinern keine Modelle. Der Assistent läuft beim Anbieter, den der Kunde wählt, darunter europäische Anbieter, bei denen die Daten in der EU bleiben, und die maschinelle Übersetzung bei einem Anbieter in der EU, der ihre Daten auch dort speichert.

Wir unterstützen europäische Anbieter, damit die Daten in der EU bleiben können: Mistral und OVHcloud in Frankreich und IONOS in Deutschland, jeweils mit dem Land aufgeführt, in dem gerechnet wird. Daneben werden Anthropic und die weiteren Anbieter mit der Chat-Schnittstelle von OpenAI unterstützt, rund ein Dutzend insgesamt, und auch eine eigene Adresse des Kunden, etwa für ein Modell im eigenen Haus, funktioniert. Der Kunde bestimmt Anbieter, Modell und Schlüssel und hält die Vereinbarung mit dem Anbieter selbst, dessen kommerzielle Bedingungen gelten.

Den Prompt sendet der Browser der Bedienperson direkt an den Anbieter, unter dem Schlüssel des Arbeitsbereichs; über unsere Server läuft er nicht. Nach den kommerziellen Bedingungen von Anthropic werden API-Ein- und -Ausgaben nicht zum Training von Modellen verwendet. Ohne verbundenes Konto sendet der Assistent nichts.

Wer entscheidet über Modellwechsel, und wie kommen neue Funktionen zum Assistenten?Inklusive

Das Modell ist in den Einstellungen des Arbeitsbereichs fixiert und wechselt nur auf Entscheid des Kunden; neue Funktionen der API sind über den MCP-Werkzeugkatalog sofort erreichbar.

Er umfasst derzeit 66 Werkzeuge, wird aus derselben API-Spezifikation erzeugt wie die REST-Schnittstelle und ist unter /apidocs/mcp-tools.json lesbar; die Server-Card unter /.well-known/mcp-server-card nennt den Endpunkt.

Wie werden Zugriff, Freigabe, Antwortzeit, Nachvollziehbarkeit und Fairness der KI gehandhabt?Inklusive

Der Assistent ist eine Berechtigung wie jede andere, jede seiner schreibenden Aktionen landet im Audit-Log, und Veröffentlichungen, Massenanlagen und unwiderrufliche Aktionen des Assistenten warten auf die Freigabe durch eine Person, und jede Bedienperson kann ihn so einstellen, dass er vor jeder schreibenden Aktion fragt.

Der API-Schlüssel wird je Arbeitsbereich verschlüsselt gespeichert und nur Personen mit der Assistenz-Berechtigung übergeben. Transpareo trainiert kein Modell: Die Verzerrung in den Antworten eines Modells anzugehen ist Sache seines Anbieters, sie bei der Wahl des Modells abzuwägen Sache des Kunden, und nichts, was der Assistent vorschlägt, gelangt ohne Freigabe durch eine Person in einen veröffentlichten Pass. Die Antwortzeit hängt vom Anbieter ab; der Assistent gibt seine Antwort fortlaufend aus, und keine Passoperation ist auf ihn angewiesen.

Nutzt die Validierung KI, und kann KI die Datenarbeit beschleunigen?Inklusive

Die Validierung ist regelbasiert; KI beschleunigt die Datenarbeit und entscheidet nie über die Konformität.

Auch eine Veröffentlichung, die ein angebundener KI-Agent anstösst, durchläuft dieselbe regelbasierte Prüfung und allfällige Freigabeschritte. Der Assistent liest den Arbeitsbereich, beantwortet Fragen und entwirft fehlende Inhalte; bei einer Tabelle ordnet der Importer die Spalten nach ihren Namen den Eigenschaften zu, und der Assistent fragt nur nach den offenen Spalten. Übersetzungen sind automatisiert.

Die Zertifizierung des Ergebnisses ist kryptografisch: Der Pass ist als W3C Verifiable Credential signiert und von jedem unabhängig überprüfbar.

Preis, Vertrag und Unternehmen

Was Transpareo kostet, welche Bedingungen gelten und wer dahintersteht.

Ist Transpareo heute produktiv im Einsatz?Inklusive

Ja, die Plattform ist in Betrieb: Jedes Unternehmen kann sich registrieren, und jeder Pass wird erzeugt, validiert, signiert und unter seiner dauerhaften Adresse veröffentlicht.

Was sie kann, lässt sich ohne Konto in unserer Demo ausprobieren.

Wie wird Transpareo verrechnet, und kostet etwas zusätzlich?Inklusive

Ein fester Monatstarif je Arbeitsbereich nach Anzahl Pässe, ohne Einrichtungs-, Beratungs-, Benutzer- oder Scan-Gebühren und ohne kostenpflichtige Zusatzmodule.

Der Datenträger spielt für den Preis keine Rolle, und Scans, Traffic und Speicher werden nie gezählt. Jeder Tarif umfasst den vollen Funktionsumfang mit eigener Domain, 40 Sprachen und vollständiger API, sodass jede Funktion in diesem Katalog auch im kleinsten Tarif zur Verfügung steht; einzige Kosten ausserhalb des Tarifs sind die Gebühren des KI-Anbieters, wenn ein Kunde den Assistenten mit seinem eigenen Konto nutzt. Abgerechnet wird monatlich, ohne Mindestlaufzeit.

Vier Tarife in Franken, Euro oder Dollar: bis 100 Pässe, bis 1’000, bis 10’000 und unlimitiert, jeweils mit beliebig vielen Produkten und Komponenten. Während der Beta-Phase gilt ein Rabatt von 30 % auf die Listenpreise, und der Preis, zu dem Sie abschliessen, bleibt Ihr Preis, solange Sie den Tarif behalten. Eine unverbindliche Testphase von 8 Tagen ist möglich. Massgeblich ist die jeweils aktuelle Preisliste auf unserer Preisseite.

Was tut Transpareo, um einen Kunden live zu bringen, und wie schnell?Inklusive

Wir bauen den Arbeitsbereich mit den Daten, Eigenschaftstypen, dem Branding und der Domain des Kunden auf, und die ersten Pässe sind innert Tagen live.

Ein neuer Arbeitsbereich ist in Minuten unter einer Transpareo-Adresse bereit; die eigene Domain des Kunden folgt, sobald ihr DNS-Eintrag auf uns zeigt. Auf Kundenseite genügt ein aktueller Browser, unter Windows, macOS, Linux, iOS oder Android; es ist nichts zu installieren oder zu betreiben.

  • Einbindung der Lieferkette: über die Lieferantenseite, in den Sprachen des Arbeitsbereichs.
  • Integration: REST-API, Webhooks, MCP-Server und n8n-Knoten werden vom Team betreut, das sie geschrieben hat.

Dazu kommen Werkzeuge ohne Zusatzkosten: Dokumente im Branding der Marke in 40 Sprachen, die Transpareo Time Machine als Vertrauensfaktor und Traffic-Statistiken ohne Tracking.

Welche Vertragsbedingungen gelten für Kündigung, Haftung, Änderungen und anwendbares Recht?Inklusive

Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach Schweizer Recht: Kündigung auf das Ende des monatlichen Abrechnungszeitraums, keine Mindestlaufzeit und bei leichter Fahrlässigkeit eine Haftung bis zur Höhe der Entgelte der letzten zwölf Monate.

  • Kündigung: Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit auf das Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
  • Haftung: unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden und insgesamt auf die in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlten Entgelte. Entgangener Gewinn, Datenverlust und Folgeschäden sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
  • Änderungen: Änderungen der Bedingungen und der Preise werden mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform angekündigt, mit dem Recht, geänderten Bedingungen zu widersprechen und vor einer Preisänderung zu kündigen.
  • Recht und Gerichtsstand: Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; Gerichtsstand ist Zug, Schweiz.
  • Datenschutz: Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Bestandteil der Bedingungen.

Der Kunde bleibt Wirtschaftsakteur und ist für den Inhalt seiner Pässe verantwortlich; Transpareo stellt die technische Plattform bereit.

Wie ist Transpareo an der Entwicklung von DPP-Normen und -Regulierung beteiligt?Inklusive

Wir sitzen in den Gremien, in denen die Regeln entstehen, und setzen um, was sie veröffentlichen.

  • Europäische Normung: Sitz im nationalen Normenkomitee der Schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV) und dessen Unterkomitee zum DPP, der Schweizer Stimme in CEN/CLC/JTC 24, dem Komitee, das die europäische DPP-Normenreihe ausarbeitet. Wir sehen die Entwürfe, während sie entstehen, und nehmen dazu Stellung.
  • EU-Pilotprojekte: Mitglied der Community of Practice von CIRPASS-2, dem EU-Projekt, das den Digitalen Produktpass in vier Wertschöpfungsketten erprobt.
  • Protokollarbeit: laufende Mitarbeit am UN Transparency Protocol; sechs unserer Kommentare zu Version 0.7.0 stehen im öffentlichen Register.
  • Batteriepass: unterstützender Partner des Battery-Pass-Konsortiums, das gemeinsam mit führenden Forschungseinrichtungen die Testumgebung für den EU-Batteriepass aufbaut, gefördert vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Batterien sind die erste Produktgruppe mit verbindlicher Pflicht, ab dem 18. Februar 2027.
Wer steht hinter Transpareo?Inklusive

51 % des Aktienkapitals hält die gemeinnützige Transpareo Foundation in Zug; diese Beteiligung ist unverkäuflich, und Transpareo kann nicht übernommen werden.

Die Stiftung steht unter der Aufsicht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht. Die Erfahrung reicht über die Regulierung hinaus: Die erste Produkttransparenz-Plattform des Gründers läuft seit 2008 für Kosmetikhersteller.

Können Sie Referenzkunden nennen?Nicht angeboten

Als Schweizer Unternehmen behandeln wir unsere Kunden vertraulich und nennen sie nicht.

Was die Plattform kann, lässt sich ohne Konto in unserer Demo ausprobieren.

Wechsel und Vertragsende

Was Sie mitnehmen, wenn Sie Transpareo verlassen, und was danach weiterläuft:

Vollständiger Export

Der Katalog als CSV, XLSX, JSON-LD oder SQL, Medien als Dateien und alle Pässe mit jeder Version als signiertes JSON-LD, jederzeit und ohne Rückfrage bei uns.

Gedruckte Codes bleiben gültig

Mit eigener Domain lösen die Identifikatoren weiter auf, wohin Sie sie leiten.

Der Viewer gehört allen

Die Transpareo Time Machine ist Open Source; die Darstellung lässt sich mitnehmen oder selbst betreiben.

Prüfbar ohne uns

Jede Version bleibt mit den veröffentlichten Schlüsseln prüfbar, ohne Software, API oder Konto von Transpareo.

Archiv über das Vertragsende hinaus

Nach dem Ende eines bezahlten Vertrags bleiben die Pässe zehn Jahre unter ihren Adressen erreichbar oder werden an Ihre neue Adresse weitergeleitet, und jede veröffentlichte Version liegt zehn Jahre in einem unveränderbaren Archiv.

Vollständige Fassung anfordern

Geben Sie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse, Ihren Namen und Ihre Firma an. Wir senden Ihnen die Vertraulichkeitserklärung per E-Mail, mit einem persönlichen Link, der 8 Tage gilt.