Häufig gestellte Fragen
Alles, was Sie über Digitale Produktpässe, die ESPR-Verordnung und Transpareo wissen müssen.
Allgemein
Was ist ein Digitaler Produktpass (DPP)?
Ein Digitaler Produktpass beantwortet die Fragen, die man einem Produkt nicht ansieht: woraus es besteht, wo es herkommt, wie es sich reparieren lässt und was am Ende damit geschieht. Wer den QR-Code am Produkt scannt, bekommt diese Angaben auf dem Telefon - nicht als Werbetext, sondern als Datensatz, den auch eine Behörde oder ein Recycler lesen kann.
Technisch ist er ein standardisierter Datensatz unter einer festen Webadresse, die zu genau diesem einen Produkt gehört. Er ist Teil der EU-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR). Was die Verordnung im Ganzen verlangt, erklärt der ESPR-Guide.
Wer braucht einen Digitalen Produktpass?
Grundsätzlich jedes Unternehmen, das physische Produkte in der EU verkauft oder dorthin importiert. Ausgenommen sind nur wenige Kategorien wie Lebensmittel, Futtermittel, lebende Tiere und Arzneimittel. Die Pflicht kommt kategorienweise: Batterien ab 2027, Textilien ab 2029, weitere Gruppen danach. Wann Ihre Branche an der Reihe ist, steht im Branchen-Nachschlagewerk.
Brauchen im engeren Sinn heisst hier nur: gesetzlich verpflichtet sein. Wirtschaftlich brauchen ihn deutlich mehr Unternehmen, auch aus Branchen, die keine Frist trifft. Wer seine Produktdaten ordnet, verkauft sie besser, beantwortet Kundenfragen schneller und hat die Angaben parat, die Handel, Einkauf und Ausschreibungen ohnehin verlangen. Die EU-Pflicht ist dann ein Termin, kein Projekt.
Was unterscheidet Transpareo von anderen DPP-Anbietern?
Fünf Dinge:
- Eigene Marke: Ihr Produktpass trägt Ihre Identität - eigene Domain, eigene Farben, eigenes Logo. Kein Verweis auf Transpareo.
- Leadgenerierung: Jeder DPP ist gleichzeitig eine Landingpage. Anfragen, Newsletter-Anmeldung und kurze Umfragen direkt im Produktpass.
- Selbst eingerichtet: Daten hochladen, Branding einstellen, veröffentlichen - in Minuten, ohne Programmierung.
- Ohne Supportaufwand: Eine echte Self-Service-Plattform - keine Einführungsprojekte, keine Onboarding-Gebühren, keine laufende Betreuung nötig. Was bei klassischen DPP-Anbietern teure Beraterstunden verursacht, erledigen Sie selbst.
- Branchenübergreifend: Eine Plattform für alle Ihre Produktkategorien. Wer Textilien, Elektronik und Verpackungen herstellt, betreibt nicht drei Speziallösungen nebeneinander.
Worauf es beim Vergleich ankommt, können Sie selbst nachprüfen: Die Anbieter-Checkliste führt die Fragen auf, die jeder DPP-Anbieter beantworten können sollte.
Wie schnell kann ich starten?
Sofort. Nach der Registrierung haben Sie Zugang zur Plattform. Sie importieren Ihre Produktdaten per Excel oder CSV, konfigurieren Ihr Branding und publizieren die ersten DPPs - vom Konto bis zum ersten veröffentlichten Produktpass vergeht typischerweise weniger als ein Tag. Ausprobieren können Sie es sofort: Konto eröffnen, kostenlos und ohne Kreditkarte.
Lohnt sich der Start jetzt schon?
Ja. Das EU-Register ist inzwischen live, hat aber noch keine Schnittstelle zum Eintragen. Verpflichtend ist der Pass bisher ohnehin nur für Batterien, ab Februar 2027; die übrigen Produktgruppen folgen später.
Der eigentliche Aufwand ist nicht der Pass, sondern das Ordnen der Produktdaten - wer jetzt beginnt, tut das in Ruhe. Und diese Arbeit zahlt sich unabhängig von jeder Frist aus: geordnete Produktdaten verkaufen besser, beantworten Kundenfragen schneller und liegen bereit, wenn Handel oder Einkauf danach fragen. Ihre Daten gehören dabei Ihnen und lassen sich jederzeit exportieren. Warum die Digitalisierung der eigentliche Aufwand ist, lesen Sie in Der DPP zwingt zur Digitalisierung.
In welchen Sprachen sind die Produktpässe verfügbar?
Transpareo übersetzt alle Produktdaten automatisch per KI in 40 Sprachen, einschliesslich aller 24 EU-Amtssprachen. Die Übersetzung ist im Tarif enthalten. Konsumenten sehen den Pass in der Sprache ihres Geräts, mit Englisch als Rückfallebene.
Warum mehr als die 24 Amtssprachen? Weil ein Pass auch ausserhalb der EU gelesen wird, von Importeuren, Behörden und Recyclern. Wie die Übersetzung mit Fachbegriffen umgeht, steht in 40 Sprachen automatisch.
Technik
Wie funktioniert der GS1 Digital Link?
Der GS1 Digital Link ist ein internationaler Standard, der eine Produkt-URL mit dem GTIN verknüpft - der Nummer hinter dem klassischen Strichcode auf Handelsprodukten. Statt eines proprietären QR-Codes enthält der DPP so eine standardisierte URL, die von jedem GS1-kompatiblen System aufgelöst werden kann.
Nicht jedes Produkt hat oder braucht einen solchen Code. Wenn Sie bereits GTINs nutzen, integriert Transpareo diese automatisch in die URL. Wenn nicht, vergibt Transpareo einen eigenen eindeutigen Identifier - ein GS1-Code oder GTIN ist keine Voraussetzung, um zu starten.
Warum wir auf diesen Standard setzen, steht in Warum GS1 Digital Link der richtige Standard für DPPs ist.
Bietet Transpareo eine API an?
Ja. Transpareo bietet eine vollständige REST-API für bidirektionalen Datenaustausch. Sie können Produkte und Komponenten programmatisch anlegen, DPP-Daten aus Ihrem ERP oder PIM synchronisieren, Analytics-Daten in Ihr CRM oder Data-Warehouse exportieren und Daten per JSON integrieren.
Die vollständige API-Dokumentation ist öffentlich zugänglich - ohne Registrierung.
Die Schnittstelle ist versioniert. Eine Integration, die Sie heute bauen, arbeitet weiter, während wir die Plattform weiterentwickeln.
Kann ein KI-Assistent mit Transpareo arbeiten?
Ja. Jeder Arbeitsbereich beantwortet das Model Context Protocol unter seiner eigenen Adresse, etwa https://dpp.example.com/mcp. Diese Adresse tragen Sie in Claude, ChatGPT, Grok oder Gemini ein, melden sich an und erteilen die Freigabe; zu installieren ist nichts. Der Assistent kann dann nachsehen, was ein Pass verlangt, prüfen, anlegen und veröffentlichen.
Der Freigabebildschirm benennt jede Berechtigung einzeln, und keine reicht weiter als das Konto, mit dem sie erteilt wurde. Ausprobieren können Sie es ohne Konto in unserer offenen Demo. Mehr dazu: Transpareo im Zeitalter der KI-Agenten.
Welche Import-Formate werden unterstützt?
Excel (.xlsx), CSV und JSON. Sie laden einen bestehenden Produktkatalog direkt hoch; das System erkennt die Spalten und ordnet sie den Feldern des Passes zu.
Damit kommen die Daten praktisch aus jedem System, in dem sie heute liegen: Was sich aus ERP, PIM, PLM oder einer Datenbank als Tabelle exportieren lässt, lässt sich hier einlesen. Sie wählen dabei aus, welche Felder in den Pass gehören - nicht der ganze Datensatz wandert, sondern die für den Pass relevanten Angaben. Wer das dauerhaft und automatisch will, nimmt statt der Datei die Schnittstelle.
Wir haben ein ERP oder PIM. Wie aufwendig ist die Anbindung?
Das hängt vom Volumen ab, ein IT-Grossprojekt ist es in keinem Fall. Es gibt drei Wege:
- Kleine Bestände: Excel-Vorlage ausfüllen, hochladen, prüfen lassen, veröffentlichen. Dafür brauchen Sie niemanden aus der IT.
- Mittlere Volumina: JSON-Bulk-Upload mit einem Validierungsbericht, der jede beanstandete Zeile benennt.
- Grosse Volumina und laufende Synchronisation: die REST-API mit versionierter Schnittstelle. Die OpenAPI-Beschreibung und Beispielaufrufe stehen offen in der API-Dokumentation.
Den Aufwand bestimmt fast immer, wie vollständig und strukturiert Ihre Produktdaten heute vorliegen - nicht die Schnittstelle. Einen Leitfaden für die eigene Schnittstelle gibt ERP-Anbindung in zwei Wochen.
Wie funktioniert die White-Label-Integration?
Sie verbinden Ihre eigene Domain, zum Beispiel dpp.example.com. Welchen DNS-Eintrag es dafür braucht, zeigen wir Ihnen bei der Einrichtung - mit Ihren eigenen Werten, fertig zum Übernehmen. Danach prüft die Plattform selbst, ob der Eintrag angekommen ist; der Hinweis auf Ihrem Dashboard verschwindet, sobald die Domain live ist.
Logo, Farben und Firmennamen stellen Sie anschliessend selbst ein. Ihre Kunden sehen ausschliesslich Ihr Branding - kein Verweis auf Transpareo. Wie ein gebrandeter Auftritt aussehen kann, zeigt die Demo-Website; wie er im Applikations-Manager entsteht, zeigt die Demo.
Diese Startseite bekommt übrigens kaum jemand zu Gesicht: Wer den QR-Code auf einem Produkt scannt, landet direkt auf dem Produktpass, nicht auf der Startseite. Trotzdem gestalten wir sie ordentlich - für alle, die Ihre Adresse von Hand eintippen oder vom Pass aus weiterklicken.
Wo werden die Daten gehostet?
Alle Daten werden in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland gehostet und DSGVO-konform verarbeitet. Jeder Kunde erhält eine isolierte Datenumgebung. Backups werden verschlüsselt und in einem separaten Rechenzentrum gespeichert.
Braucht ein fälschungssicherer Produktpass eine Blockchain?
Nein. Fälschungssicherheit kommt von der Signatur, nicht vom Speicherort. Jede veröffentlichte Version trägt eine Signatur nach W3C-Standard, die jeder Browser direkt prüfen kann, ohne Konsortium und ohne besonderes Netzwerk.
Eine Blockchain garantiert, dass ein eingetragener Datensatz unverändert bleibt. Dass er inhaltlich stimmt, garantiert sie nicht: Dafür haftet nach der ESPR der Inverkehrbringer. Wie die Signaturen funktionieren, steht in Signaturen und Zertifikate im DPP.
Wer hält den Schlüssel, mit dem meine Produktpässe signiert werden?
Mit Bring Your Own Key (BYOK) betreiben Sie einen eigenen Signatur-Endpunkt - der private Schlüssel verlässt Ihre Infrastruktur nie und wird von Transpareo zu keinem Zeitpunkt gehalten. Transpareo ergänzt lediglich eine unabhängige Gegensignatur, sodass jede DPP-Version zwei getrennte Autoritäten ausweist. Die zugehörigen öffentlichen Schlüssel werden pro Aussteller unter /.well-known/dpp-keys/ veröffentlicht und sind so von jedem Dritten überprüfbar. Wie eine solche Prüfung abläuft, können Sie im Verifier selbst ausprobieren.
Preise & Abrechnung
Was kostet Transpareo?
Transpareo bietet Tarife für jede Unternehmensgrösse - vom Kleinunternehmen bis zum Konzern. Wichtig dabei: Jeder Tarif enthält den vollen Funktionsumfang. White-Label-Branding, KI-Übersetzung, Leadgenerierung, Analytics und API-Zugang sind überall dabei; die Tarife unterscheiden sich allein in der Zahl der Pässe. Die aktuellen Preise, wie sie sich zusammensetzen und was gegen das Kontingent zählt, stehen auf der Preisseite - keine versteckten Kosten.
Fallen Einrichtungsgebühren oder Beratungskosten an?
Nein. Sie zahlen die Lizenz Ihres Tarifs, sonst nichts. Keine Einrichtungsgebühr, kein Einführungsprojekt, keine Beraterstunden, keine Mitgliedsbeiträge für Konsortien und keine Hardware - weder Scanner noch physische Marker im Produkt. Auch der Export Ihrer Daten ist kostenlos.
Eine gesonderte Gebühr je veröffentlichtem Produktpass gibt es ebenfalls nicht; veröffentlichte Pässe zählen gegen das Kontingent Ihres Tarifs. Was sonst noch dagegen zählt, steht auf der Preisseite.
Compliance
Erfüllt Transpareo die ESPR-Anforderungen?
Ja, auf der technischen Seite. Transpareo wird fortlaufend an die Delegierten Rechtsakte der EU angepasst: Die Plattform unterstützt alle aktuell definierten DPP-Datenfelder, und neue Anforderungen bilden wir nach, sobald sie in Kraft treten. Standardisierte Datenfelder, registerkompatible Schnittstellen, geprüfte Formate und ein lückenloses Änderungsprotokoll liefern wir - darum müssen Sie sich nicht kümmern.
Für die inhaltliche Richtigkeit der Angaben bleibt nach der ESPR der Inverkehrbringer verantwortlich. Das ist gesetzlich so vorgesehen und gilt für jede Plattform: Wir liefern die Infrastruktur, mit der Sie die Anforderungen erfüllen; die Aussagen über Ihr Produkt treffen Sie.
Welche Norm wir wie erfüllen, führt Norm für Norm einzeln auf.
Ist Transpareo DSGVO-konform?
Ja. Transpareo ist vollständig DSGVO-konform. Alle personenbezogenen Daten (z.B. aus der Leadgenerierung) werden in europäischen Rechenzentren verarbeitet und gespeichert. Wir stellen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereit und unterstützen Sie bei der Erfüllung Ihrer Datenschutzpflichten. Wer was verarbeitet, steht in unserer Datenschutzerklärung, inklusive der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter.
Welche Daten muss mein DPP enthalten?
Das hängt von Ihrer Branche und Produktkategorie ab. Generell umfassen die Pflichtdaten:
- Produktidentifikation (GTIN, Modell, Hersteller)
- Materialzusammensetzung und Herkunft
- Umweltinformationen (Carbon Footprint, Recyclingfähigkeit)
- Reparatur- und Entsorgungshinweise
- Konformitätserklärungen und Zertifikate
Transpareo stellt branchenspezifische Templates bereit, die alle Pflichtfelder abdecken.
Was Ihre Branche im Einzelnen verlangt, steht je Branche im Branchen-Nachschlagewerk.
Welche Branchen sind betroffen, und ab wann?
Batterien ab dem 18. Februar 2027 aus der Batterieverordnung, Bauprodukte und Metalle voraussichtlich ab 2028, Textilien, Möbel und Reifen ab 2029, Spielzeug ab dem 1. August 2030. Kosmetik und Lebensmittel tragen schon heute sektorspezifische Informationspflichten, die ein Produktpass abbildet. Für jede der vierzehn Branchen führt unser Branchen-Nachschlagewerk den Zeitplan, die Rollen, die Pflichtdaten und die amtlichen Quellen.
Was passiert, wenn ich die DPP-Pflicht nicht erfülle?
Die EU-Verordnung sieht Sanktionen vor, die von den Mitgliedstaaten festgelegt werden. Diese können Geldstrafen, Verkaufs- und Importverbote sowie den Rückruf nicht-konformer Produkte umfassen. Die genauen Sanktionen variieren je nach Mitgliedstaat und werden derzeit konkretisiert. Frühzeitige Vorbereitung ist daher empfehlenswert - was die Pflicht kostet und was ein Verstoss kostet, rechnet Was die DPP-Pflicht wirklich kostet gegeneinander auf.
Unterstützt Transpareo auch Nicht-EU-Märkte?
Ja. Obwohl die DPP-Pflicht primär den EU-Markt betrifft, können Sie Transpareo auch für andere Märkte nutzen. Der Digitale Produktpass ist ein exzellentes Marketing-Instrument, unabhängig von regulatorischen Anforderungen. Zudem arbeiten die USA, UK und weitere Länder an ähnlichen Regulierungen. Mehr dazu: ein DPP für EU und China.
Ist Transpareo als DPP-Diensteanbieter bei der EU gelistet?
Noch nicht, Stand September 2026: Das EU-Register sieht für Dienstleister bisher gar keine Rolle vor, ein Aufnahmeverfahren gibt es nicht. Sobald es eines gibt, stellen wir einen Antrag; die Unterlagen liegen bereit. Ob die Kommission uns listet, entscheidet sie.
Für Ihre Arbeit ändert das nichts: Sie erstellen und veröffentlichen Pässe wie gewohnt, und die Registrierung im EU-Register nehmen Sie als Wirtschaftsakteur ohnehin selbst vor. Was der Entwurf vorsieht, steht in was der Kommissions-Entwurf vorsieht.
Wie ist die Aufbewahrung über zehn Jahre sichergestellt?
Technisch, nicht vertraglich. Sobald ein Produktpass im EU-Register eingetragen ist, wandert jede veröffentlichte Version in ein schreibgeschütztes Archiv in der EU: Zehn Jahre lang kann sie niemand löschen oder überschreiben, auch wir nicht.
Veröffentlichen Sie Pässe, bevor für Ihre Produktgruppe eine Pflicht gilt, entsteht kein Archiv. Erst die Registrierung schaltet die Aufbewahrung frei. Warum ein Pass seinen Aussteller überleben muss, steht in Vertrauen, das das Produkt überlebt.
Wie liest eine Behörde meine DPPs?
Marktüberwachungs- und Prüfbehörden erhalten einen eigenen Lese-Schlüssel, auf festgelegte Hersteller begrenzt, getrennt von Ihren eigenen API-Schlüsseln. Jeder Zugriff wird in einem Audit-Log protokolliert. Die DPP-URLs bleiben stabil - auch wenn Sie als Hersteller Ihren Vertrag kündigen. Sobald Ihre DPPs beim EU-Register registriert sind, überlebt zudem die unveränderbare Vault-Kopie jeder DPP-Version Ihre Kündigung und bleibt für Behörden über deren eigenen Lese-Schlüssel erreichbar. Wie ein Pass verschiedenen Lesern verschiedene Ausschnitte zeigt, ohne seine Signatur zu verlieren, steht in Offenlegen, ohne die Signatur zu verlieren.
Was passiert mit unseren DPPs, wenn Transpareo nicht mehr existiert?
Schon unsere Eigentümerstruktur ist auf Dauer angelegt: 51 Prozent der Transpareo AG hält die gemeinnützige Transpareo Stiftung in Zug, Schweiz. Eine Stiftung kann ihr Vermögen nicht veräussern - die Mehrheit am Unternehmen kann damit nie den Besitzer wechseln, und der langfristige Fortbestand von Transpareo ist strukturell gesichert.
Die DPP-Pflicht trifft Sie als Hersteller über zehn Jahre und mehr. Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es Transpareo einmal nicht mehr gäbe, überleben Ihre DPPs - dafür sorgen vier konkrete Bausteine:
- Datenexport jederzeit: Sie können Ihre Daten in CSV, XLSX, JSON-LD und SQL exportieren - bei Bedarf auch automatisiert per API.
- Stabile, dauerhafte DPP-URLs: Die URL eines DPPs ändert sich auch über Versionsänderungen nicht. Bei einem Anbieterwechsel können Sie die URL über GS1-Digital-Link-Resolver auf eine andere Plattform umlenken.
- Zehn Jahre unveränderbares Vault-Archiv: Sobald Ihre DPPs beim EU-Register registriert sind, wird jede veröffentlichte DPP-Version zusätzlich in ein separates, schreibgeschütztes Archiv geschrieben und zehn Jahre aufbewahrt - unabhängig von der laufenden Plattform. Weder Sie noch Transpareo können sie nachträglich ändern; die Kopie überlebt selbst eine Kündigung und bleibt für Behörden erreichbar.
- Transpareo Time Machine: Unser quelloffener DPP-Renderer unter GPL v3 zeigt jede veröffentlichte DPP-Version im Browser an und prüft dort die Signatur. Sie können das Bundle selbst hosten und gegen die archivierten Bytes laufen lassen - der Renderer bleibt funktionsfähig, auch wenn die Transpareo-Plattform verschwindet.
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